In den frühen Morgenstunden des 25. März 2026 ereignete sich im Stadtgebiet von Eschweiler eine Verfolgungsfahrt zwischen der Polizei und einem Pkw. Die Polizei hatte das Fahrzeug zunächst kontrollieren wollen, doch der Fahrer entzog sich der Kontrolle und flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Innenstadt.
Beginn der Verfolgung auf der Aachener Straße
Gegen 00:15 Uhr bemerkten zivile Einsatzkräfte der Polizei Aachen ein Fahrzeug auf der Aachener Straße, das einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte. Bei der Beobachtung fiel auf, dass die angebrachten Kennzeichen nicht auf das Fahrzeug zugelassen waren. Die Polizisten gaben Anhaltezeichen, doch der Fahrer ignorierte diese und setzte seine Fahrt fort.
Gefährliche Flucht durch die Innenstadt
Während der Flucht überquerte der Fahrer mehrere rote Ampeln und überschritt innerorts mehrfach die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h zum Teil deutlich, teils mehr als doppelt so schnell. Die Polizei verlor den Sichtkontakt zu dem Fahrzeug, nachdem die Fluchtroute durch die Stadt führte.
Unfall am Eschweiler Markt und Flucht der Insassen
Im Rahmen der Fahndung wurde das Fahrzeug schließlich am Eschweiler Markt verunfallt aufgefunden. Das Auto hatte zuvor mehrere Poller und eine Treppe überfahren, bevor es zum Stillstand kam. Die beiden Insassen waren bei Eintreffen der Polizei bereits zu Fuß geflüchtet. Die zuvor am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen wurden in einer Mülltonne neben dem Unfallort entdeckt.
Ermittlungen und rechtliche Konsequenzen
Die Polizei konnte den mutmaßlichen Fahrzeugführer noch in der Nacht ermitteln. Nach bisherigen Erkenntnissen besitzt dieser keine gültige Fahrerlaubnis. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen, unter anderem wegen Urkundenfälschung, Verkehrsunfallflucht, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs.
Keine Gefährdung Unbeteiligter bekannt
Nach aktuellem Stand kam es während der Flucht und dem anschließenden Unfall zu keiner Gefährdung von unbeteiligten Verkehrsteilnehmern. Die Polizei bittet dennoch Zeugen, die die Flucht oder das Fahrverhalten beobachtet haben, sich zu melden.
Zeugenaufruf
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat unter der Rufnummer 0241-9577 42201 während der Bürozeiten oder außerhalb dieser unter 0241-9577 0 zu melden. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort, um den genauen Ablauf der Flucht und die Hintergründe zu klären.

