In Weida ist eine 29-jährige Frau Opfer eines Betrugs geworden, der sich über einen Zeitraum von etwa einem Monat erstreckte. Die Frau fiel auf ein vermeintliches Angebot herein, bei dem auf Social-Media-Plattformen kostenlos Hunde vermittelt wurden. Im Zeitraum vom 18. Februar bis zum 19. März 2026 kam es zu mehreren Zahlungen, die die Geschädigte unter verschiedenen Vorwänden leisten sollte.
Vorgehen der Betrüger
Die Täter lockten die Frau mit dem Versprechen, einen Hund kostenlos zu vermitteln. Trotz des Angebots wurde sie in der Folge dazu gebracht, Guthabenkarten zu kaufen und deren Codes weiterzugeben. Die genauen Gründe, die die Betrüger anführten, um die Zahlungen zu rechtfertigen, sind nicht abschließend bekannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sie mit unterschiedlichen Ausreden und Druckmitteln agierten, um die Geschädigte zur Zahlung zu bewegen.
Schadenshöhe und Ermittlungen
Insgesamt entstand der Frau ein Schaden in Höhe von rund 2.550 Euro. Die Polizei in Greiz hat daraufhin ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, um die Hintergründe des Betrugs aufzuklären und mögliche Täter zu ermitteln. Die Ermittler bitten in diesem Zusammenhang um Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung beitragen können.
Warnung vor unseriösen Online-Angeboten
Dieser Fall verdeutlicht erneut die Gefahren, die von vermeintlich kostenlosen Angeboten im Internet ausgehen können. Insbesondere bei der Vermittlung von Haustieren sollten Interessierte vorsichtig sein und Angebote sorgfältig prüfen. Seriöse Vermittlungen verlangen in der Regel keine Vorauszahlungen in Form von Guthabenkarten oder ähnlichen Zahlungsmethoden.
Tipps zum Schutz vor Betrug
Um sich vor Betrug zu schützen, empfiehlt die Polizei, keine persönlichen Daten oder Zahlungsinformationen an unbekannte Anbieter weiterzugeben. Zudem sollte man bei ungewöhnlichen Zahlungsaufforderungen skeptisch sein und im Zweifel Rücksprache mit Freunden, Familie oder offiziellen Stellen halten. Bei Verdacht auf Betrug ist es ratsam, umgehend die Polizei zu informieren.
Polizei bittet um Mithilfe
Die Landespolizeiinspektion Gera nimmt Hinweise zu dem Fall unter der Telefonnummer 0365 829 1503 oder per E-Mail an medieninfo-gera.lpig@polizei.thueringen.de entgegen. Die Ermittler setzen auf die Unterstützung der Bevölkerung, um die Täter zu identifizieren und weitere Straftaten zu verhindern.
Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, auch im digitalen Raum wachsam zu sein und Angebote kritisch zu hinterfragen. Die Polizei warnt ausdrücklich vor der Weitergabe von Guthabenkarten-Codes oder anderen Zahlungsmitteln an unbekannte Dritte.

