Am Dienstagnachmittag kam es in der Hans-Staden-Allee in Homberg zu einem Betrugsdelikt zum Nachteil einer älteren Dame. Zwischen 13:00 und 13:30 Uhr erhielt die Seniorin einen Anruf von einem unbekannten Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab und von angeblichen Einbrüchen in der Nachbarschaft berichtete.
Vorgehen des Täters
Der Anrufer gab vor, die Wertgegenstände der Seniorin zum Schutz vor Einbrechern sicher verwahren zu wollen. Kurz nach dem Telefonat erschien ein Mann an der Wohnanschrift der Frau. Auf dessen Anweisung hin legte die Seniorin Bargeld und Goldschmuck in einen Kochtopf, den sie dem Unbekannten übergab.
Vor dem Verlassen der Wohnung überprüfte der Täter offenbar noch die Fenster. Anschließend entfernte er sich in unbekannte Richtung. Der entstandene Schaden wird von der Polizei auf einen Betrag im unteren vierstelligen Bereich geschätzt.
Beschreibung des Tatverdächtigen
Der Täter wird als etwa 30 Jahre alt beschrieben, mit dunklen Haaren. Er sprach akzentfreies Deutsch und trug eine dunkelblaue Jacke sowie eine Jeans. Weitere Details zum Täter liegen derzeit nicht vor.
Ermittlungen und Zeugenaufruf
Die Kriminalpolizei in Homberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Hans-Staden-Allee beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise können unter der Telefonnummer 05681-7740 abgegeben werden.
Prävention und Warnhinweise
Die Polizei weist erneut darauf hin, dass echte Polizeibeamte niemals Wertgegenstände zur Verwahrung an sich nehmen oder Bargeld fordern. Bürgerinnen und Bürger sollten bei solchen Anrufen stets misstrauisch sein und im Zweifel direkt bei der Polizei anrufen, um die Echtheit zu überprüfen.
Besonders ältere Menschen werden häufig Ziel solcher Betrugsmaschen. Daher ist es wichtig, Angehörige und Nachbarn über diese Vorgehensweise zu informieren und gemeinsam wachsam zu sein.

