Am Sonntag gegen 12 Uhr kam es in der GRN-Klinik Weinheim in der Röntgenstraße zu einem erheblichen Wasserschaden infolge eines defekten Rohrs in der Zwischendecke des Krankenhauses. Betroffen waren rund 200 Quadratmeter im Erdgeschoss sowie etwa 50 Quadratmeter im Untergeschoss, darunter die Notaufnahme der Klinik.
Einsatzkräfte reagieren schnell und koordiniert
Die Feuerwehr Weinheim, unterstützt von der Abteilung Stadt, leitete umgehend Maßnahmen zur Schadensbegrenzung ein. Mit drei Wassersaugern und einem Reinigungsgerät der Klinik wurden die unter Wasser stehenden Bereiche aufgenommen und getrocknet. Gleichzeitig arbeiteten die Einsatzkräfte gemeinsam mit der Haustechnik der Klinik daran, die Leckage zu lokalisieren und abzudichten.
Die Stadtwerke Weinheim unterstützten vor Ort mit ihrer Wasserabteilung und stellten eine Rohrdichtmanschette zur Verfügung, um die Reparatur zu ermöglichen. Ziel aller Beteiligten war es, den Schaden so gering wie möglich zu halten und den Klinikbetrieb schnellstmöglich wiederherzustellen, insbesondere die Funktionsfähigkeit der Notaufnahme.
Notaufnahme vorübergehend außer Betrieb – keine größeren Einschränkungen für Patienten
Durch die schnellen und abgestimmten Maßnahmen konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Dennoch war die Notaufnahme der GRN-Klinik kurzfristig außer Betrieb, bis die Leckage vollständig behoben und die betroffenen Bereiche getrocknet waren. Für Patienten und Besucher kam es jedoch zu keinen größeren Einschränkungen, da andere Bereiche der Klinik weiterhin im Regelbetrieb blieben.
Eng abgestimmte Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Klinik und Stadtwerken
Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Klinikleitung, Pflegedienstleitung, Haustechnik und den Stadtwerken verlief strukturiert und eng abgestimmt. Die Einsatzkräfte stimmten die einzelnen Schritte fortlaufend ab, um die Schadensbegrenzung effektiv umzusetzen und die Wiederinbetriebnahme der Notaufnahme schnellstmöglich zu gewährleisten.
Einsatzdauer und Übergabe an Klinikleitung
Die Feuerwehr Weinheim war mit zwölf Einsatzkräften und vier Fahrzeugen unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Thomas Keller vor Ort. Die Einsatzstelle wurde gegen 14:15 Uhr an die Haustechnik und Klinikleitung übergeben, die sich um die abschließenden Maßnahmen zur Wiederinbetriebnahme der Notaufnahme kümmern.
Der Einsatz der Feuerwehr endete gegen 14:30 Uhr. Die übrigen Bereiche der GRN-Klinik Weinheim waren zu diesem Zeitpunkt bereits wieder im regulären Betrieb.
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