Am Montag, den 16. März 2026, ereignete sich gegen 15:10 Uhr auf der Autobahn 28 bei Hatten ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Die Polizei meldete einen hohen Sachschaden und eine leicht verletzte schwangere Frau. Die Unfallstelle befand sich zwischen den Anschlussstellen Hude und Hatten auf der Fahrtrichtung Oldenburg.
Unfallhergang und beteiligte Fahrzeuge
Nach Angaben der Autobahnpolizei Ahlhorn war eine 32-jährige Frau aus Oldenburg mit ihrem VW auf dem linken Fahrstreifen der A28 unterwegs. Aus bislang nicht abschließend geklärter Ursache kam sie kurzzeitig von ihrer Spur ab und geriet nach rechts. Dabei kollidierte sie zunächst seitlich mit einem Lastwagen, der von einem 33-jährigen Fahrer aus dem Ammerland gesteuert wurde.
Im Anschluss prallte der VW gegen die mittleren Schutzplanken der Autobahn. Kurz darauf fuhr ein 57-jähriger Mann aus Friesland mit seinem Mercedes auf den auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand gekommenen VW auf. Durch diese Kollisionen waren sowohl der VW als auch der Mercedes nicht mehr fahrbereit.
Verletzte und Rettungseinsatz
Die schwangere Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Rettungskräfte versorgten sie vor Ort und brachten sie anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Weitere Verletzte wurden nicht gemeldet. Aufgrund erster Notrufe, in denen von einem brennenden Fahrzeug die Rede war, wurde zusätzlich die Feuerwehr alarmiert.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Falkenburg, Dingstede, Bergedorf und Sandkrug rückten mit insgesamt 39 Einsatzkräften zur Unfallstelle aus. Glücklicherweise bestätigte sich die Meldung eines Fahrzeugbrands nicht.
Auswirkungen auf den Verkehr
Nach dem Unfall waren beide Fahrstreifen der Autobahn 28 blockiert. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle über den Standstreifen vorbeigeführt. Die Räumung der Unfallstelle und die Reinigung der Fahrbahn dauerten bis etwa 17:00 Uhr an, bis die Autobahn wieder freigegeben werden konnte.
Im Feierabendverkehr kam es infolge der Sperrung zu einem Rückstau, der zeitweise eine Länge von bis zu fünf Kilometern erreichte. Die Polizei riet Verkehrsteilnehmern, den Bereich weiträumig zu umfahren, um Verzögerungen zu vermeiden.
Schadenshöhe und Ermittlungen
Der Gesamtschaden an den beteiligten Fahrzeugen und der Schutzplanke wird von der Polizei auf über 50.000 Euro geschätzt. Die Autobahnpolizei Ahlhorn hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Weitere Details, insbesondere zur Unfallursache, wurden bislang noch nicht veröffentlicht.
Die Polizei weist darauf hin, dass insbesondere auf Autobahnen erhöhte Aufmerksamkeit beim Fahren erforderlich ist, um Unfälle und Verkehrsbehinderungen zu vermeiden.

