Am frühen Donnerstagmorgen ereignete sich in Sonsbeck ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeug nach einer Kollision die Kontrolle verlor und sich überschlug. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden daraufhin alarmiert und rückten zur Unfallstelle im Kreuzungsbereich Kevelaerer Straße und Achterhoeker Straße aus.
Unfallhergang und Einsatzablauf
Nach ersten Erkenntnissen stießen zwei Fahrzeuge im Kreuzungsbereich zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich eines der Fahrzeuge und kam in einer angrenzenden Wiese zum Stillstand. Die Feuerwehr Sonsbeck sowie die Einheit Hamb wurden gegen 7:02 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Person eingeklemmt“ alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich jedoch glücklicherweise heraus, dass keine Person im Fahrzeug eingeklemmt war. Alle Beteiligten hatten die Fahrzeuge bereits verlassen. Dennoch wurde eine verletzte Person vor Ort von der Feuerwehr betreut, bis der Rettungsdienst eintraf.
Maßnahmen der Feuerwehr
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle umfassend ab, um weitere Gefahren für den Verkehr und die Unfallbeteiligten zu verhindern. Zudem wurden an beiden beteiligten Fahrzeugen die Batterien abgeklemmt, um das Risiko eines Brandes zu minimieren. Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr Sonsbeck vor Ort im Einsatz.
Dauer und Übergabe der Einsatzstelle
Der Einsatz dauerte etwa 40 Minuten. Anschließend übergaben die Einsatzkräfte die Unfallstelle an die Polizei, die die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernahm. Die genaue Ursache der Kollision ist bislang nicht bekannt.
Verkehrssituation und Hinweise
Der Unfall führte zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Kevelaerer Straße und der Achterhoeker Straße. Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, den Bereich vorsichtig zu passieren und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.
Die Feuerwehr Sonsbeck weist darauf hin, dass bei Verkehrsunfällen mit vermeintlich eingeklemmten Personen eine schnelle und koordinierte Rettung wichtig ist, auch wenn sich die Lage vor Ort manchmal anders darstellt als zunächst gemeldet.

