Sandesneben – In der Nacht zum 27. März 2026 wurde die Amtsarena in der Hauptstraße in Sandesneben Ziel von Vandalismus und einem versuchten Brandanschlag. Unbekannte Täter gelangten auf bislang ungeklärte Weise in das Gebäude und richteten dort erhebliche Schäden an.
Unbekannte Täter verursachen umfangreichen Schaden
Nach Angaben der Polizei drangen die Täter in den Gebäudekomplex ein und beschädigten verschiedene Bauteile sowie Gegenstände im Inneren. Zudem wurde der Inhalt mehrerer Feuerlöscher in den Fluren und Räumen versprüht, was zu einer starken Verrauchung des Gebäudes führte.
Versuchte Brandstiftung in den Toilettenräumen
In den zugänglichen Toilettenräumen entdeckten Einsatzkräfte Brandstellen. Glücklicherweise griff das Feuer nicht auf andere Teile des Gebäudes über, sodass ein größerer Schaden durch den Brand verhindert werden konnte. Die genaue Ursache der Brandstellen wird derzeit noch untersucht.
Einsatz von Polizei und Feuerwehr
Erst gegen 03:30 Uhr wurde die verwüstete und stark verrauchte Amtsarena durch einen Hinweisgeber gemeldet. Daraufhin rückten Polizei und Feuerwehr zum Einsatzort aus, um die Lage zu sichern und erste Ermittlungen aufzunehmen. Die Feuerwehr sorgte für die Belüftung des Gebäudes und die Beseitigung der Brandgefahr.
Schadenshöhe und Ermittlungen
Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens steht derzeit noch nicht fest. Die Kriminalpolizei in Ratzeburg hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen, die Beobachtungen im Bereich der Hauptstraße gemacht haben. Insbesondere werden Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen erbeten.
Polizei bittet um Mithilfe
Wer sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 04541/809-0 oder per E-Mail an Ratzeburg.KPSt@polizei.landsh.de zu melden. Die Polizei betont, dass jede noch so kleine Beobachtung zur Aufklärung der Tat beitragen kann.
Vandalismus und Brandstiftung bleiben ernsthafte Straftaten
Der Vorfall in der Amtsarena zeigt erneut die Gefahren, die von Vandalismus und Brandstiftung ausgehen können. Neben dem materiellen Schaden besteht immer auch eine Gefahr für Menschenleben und die öffentliche Sicherheit. Die Behörden rufen daher zu erhöhter Aufmerksamkeit und verantwortungsvollem Handeln auf.
Weitere Informationen zum Fortgang der Ermittlungen werden von der Polizei zeitnah veröffentlicht, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

