Am Mittag des 20. März 2026 wurde die Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei zum Leibniz-Gymnasium in Pirmasens gerufen, nachdem in der Turnhalle ein verdächtiger Geruch festgestellt wurde. Die Einsatzkräfte reagierten umgehend, da zunächst unklar war, ob es sich um eine gesundheitsgefährdende Substanz handelte.
Untersuchung vor Ort ohne Feststellung gefährlicher Gase
Die Feuerwehr führte vor Ort Messungen durch, konnte jedoch keine giftigen oder gesundheitsgefährdenden Gase nachweisen. Trotz der anfänglichen Sorge konnte somit eine akute Gefahr für die Anwesenden ausgeschlossen werden.
Schüler klagen über leichte Atemwegsreizungen
Insgesamt acht Schüler im Alter zwischen 14 und 18 Jahren berichteten über leichte Reizungen der Atemwege. Eine medizinische Behandlung vor Ort oder der Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich. Die Schüler konnten nach der Untersuchung den Sportunterricht fortsetzen.
Vorübergehende Verkehrssperrung während des Einsatzes
Aufgrund des Einsatzes musste die Christiansgasse, die sich in unmittelbarer Nähe zur Schule befindet, kurzzeitig für den Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung wurde nach Abschluss der Maßnahmen wieder aufgehoben.
Ursache des Vorfalls ermittelt
In Zusammenarbeit mit der Schulleitung konnte im Nachgang ermittelt werden, dass ein 17-jähriger Schüler versehentlich ein Tierabwehrspray in der Turnhalle versprühte. Die genauen Umstände, wie es zu diesem Vorfall kam, sind derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Ermittlungen durch die Jugendstrafabteilung
Die Polizeiinspektion Pirmasens hat die Abteilung für Jugendstrafsachen mit der weiteren Untersuchung des Vorfalls beauftragt. Ziel ist es, den genauen Hergang zu klären und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu prüfen.
Reaktionen von Schule und Einsatzkräften
Die Schulleitung zeigte sich kooperativ und unterstützte die Einsatzkräfte bei der Aufklärung des Vorfalls. Feuerwehr und Polizei betonten, dass die Sicherheit der Schüler oberste Priorität habe und dass durch das schnelle Eingreifen größere gesundheitliche Schäden verhindert werden konnten.
Fazit
Der Einsatz am Leibniz-Gymnasium in Pirmasens zeigt, wie wichtig eine schnelle und koordinierte Reaktion bei unklaren Gefahrensituationen ist. Obwohl keine schwerwiegenden Verletzungen auftraten, unterstreicht der Vorfall die Sensibilität im Umgang mit potentiell reizenden Substanzen in öffentlichen Einrichtungen.

