In den späten Abendstunden des 21. März 2026 ereignete sich auf der Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Bremen, nahe der Anschlussstelle Posthausen, ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 44-jähriger Fahrer eines Kleintransporters kollidierte mit einem vorausfahrenden Wohnmobil, das mit drei Frauen besetzt war. Die Polizei geht davon aus, dass der Unfall durch Alkoholeinfluss und möglicherweise Müdigkeit des Fahrers verursacht wurde.
Unfallhergang und Beteiligte
Nach bisherigen Ermittlungen befuhr der 44-Jährige mit seinem Kleintransporter die Autobahn, als er von seiner Spur abkam und ungebremst auf das Heck des Wohnmobils auffuhr. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge gegen die Außenschutzplanke geschleudert und anschließend über die Fahrbahn gedrückt. Dabei wurde auch ein Opel Corsa einer 33-jährigen Frau erfasst, die jedoch unverletzt blieb.
Verletzungen und Rettungseinsatz
Die drei Frauen im Wohnmobil wurden bei dem Unfall verletzt. Die 35-jährige Fahrerin und eine 34-jährige Mitfahrerin erlitten leichte Verletzungen. Eine weitere 28-jährige Mitfahrerin wurde schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallverursacher selbst blieb unverletzt. Die Verletzten wurden umgehend medizinisch versorgt und in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Gefahr durch Gasaustritt und Sperrung der Autobahn
Im Anschluss an den Zusammenstoß trat aus dem Wohnmobil Gas aus, was einen größeren Einsatz der Feuerwehr erforderlich machte. Die Einsatzkräfte konnten den Gasaustritt stoppen, dennoch musste die Autobahn in beide Richtungen für mehrere Stunden voll gesperrt werden, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten und die Unfallstelle zu räumen.
Alkoholisierter Fahrer unter Verdacht
Bei dem 44-jährigen Unfallverursacher wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 1,39 Promille ergab. Daraufhin wurde sein Führerschein beschlagnahmt. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung ein. Der genaue Unfallhergang wird weiterhin untersucht.
Schadenshöhe und weitere Maßnahmen
Der Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt. Die involvierten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, um die Fahrbahn wieder freizugeben. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, besondere Vorsicht walten zu lassen, insbesondere bei Fahrten unter Alkoholeinfluss oder bei Müdigkeit.
Fazit
Der Unfall auf der A1 bei Everinghausen zeigt erneut die Gefahren von Alkohol am Steuer und die möglichen Folgen für alle Verkehrsteilnehmer. Die Polizeiinspektion Rotenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und appelliert an die Verkehrssicherheit aller Fahrer, verantwortungsbewusst und aufmerksam unterwegs zu sein.

