Am Dienstagvormittag des 17. März ereignete sich auf der Bundesautobahn 4 (A4) zwischen dem Autobahnkreuz Köln-West und der Anschlussstelle Klettenberg ein schwerer Auffahrunfall. Zwei Lkw-Fahrer im Alter von 30 und 63 Jahren wurden dabei verletzt, einer von ihnen schwer. Die Unfallstelle führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einer vorübergehenden Sperrung der Fahrbahn.
Unfallhergang und beteiligte Fahrzeuge
Nach bisherigen Erkenntnissen bremste der 30-jährige Fahrer eines Sattelzuges gegen 10 Uhr aufgrund eines Staus bis zum Stillstand ab. Im Rückstau kam es dann aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Frontalaufprall, als der 63-jährige Fahrer eines 7,5-Tonnen-Mercedes mit seinem Fahrzeug auf das Heck des stehenden Sattelaufliegers auffuhr.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus des 7,5-Tonners massiv deformiert. Der Fahrer wurde mit den Beinen im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der 30-jährige Sattelzugfahrer erlitt durch den Aufprall ebenfalls Verletzungen, als er mit den Knien gegen das Armaturenbrett gestoßen wurde.
Rettungsmaßnahmen und Verkehrslage
Für die Rettungsmaßnahmen und die Landung eines Rettungshubschraubers wurde die Richtungsfahrbahn Olpe für etwa eineinhalb Stunden komplett gesperrt. Aktuell wird der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, während die Bergungs- und Aufräumarbeiten andauern. Die Sperrung führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich der A4.
Beide verletzten Fahrer wurden nach der medizinischen Erstversorgung mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Über den genauen Schweregrad der Verletzungen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.
Ermittlungen zum Unfallhergang
Das Verkehrskommissariat Köln hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Umstände, die zum Auffahrunfall führten, sind bislang noch nicht abschließend geklärt. Aussagen von Zeugen sowie weitere technische Untersuchungen sollen zur Klärung beitragen.
Auswirkungen auf den Verkehr
Die Sperrung und der Rückstau führten zu erheblichen Verzögerungen auf der A4 in Fahrtrichtung Olpe. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren oder mit längeren Fahrzeiten zu rechnen. Die Polizei Köln weist darauf hin, die Unfallstelle vorsichtig zu passieren und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.
Fazit
Der Auffahrunfall auf der A4 bei Köln-West zeigt erneut die Gefahren von Stausituationen auf Autobahnen. Die Rettungskräfte konnten den eingeklemmten Fahrer befreien und beide Verletzten medizinisch versorgen. Die Unfallursache wird weiterhin untersucht, um mögliche Sicherheitsmaßnahmen abzuleiten.

