Altenburg. Am Donnerstag, den 26. März 2026, kam es im Rathaus am Markt in Altenburg zu einem Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Grund dafür war die Freisetzung von Kohlenmonoxid, die bei Arbeiten an einem Stahltresor entstand. Insgesamt acht Personen erlitten leichte Vergiftungen und mussten medizinisch versorgt werden. Das Rathaus wurde vorübergehend evakuiert, der Betrieb blieb bis in die Mittagsstunden eingestellt.
Arbeiten am Stahltresor führten zur Kohlenmonoxid-Anreicherung
Zwei Männer führten im Rathaus Arbeiten an einem Stahltresor durch. Dabei setzten sie einen benzinbetriebenen Winkelschleifer ein. Aufgrund der unzureichenden Belüftung in den Räumlichkeiten reicherte sich Kohlenmonoxid in der Luft an.
Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei unzureichender Sauerstoffzufuhr in geschlossenen Räumen sehr schnell gesundheitsschädlich wirkt. Die Anreicherung des Gases führte dazu, dass sich mehrere Personen im Gebäude unwohl fühlten.
Evakuierung und medizinische Behandlung der Betroffenen
Nachdem die Gefahr erkannt wurde, evakuierte die Feuerwehr das Rathaus umgehend. Insgesamt acht Personen zeigten Symptome einer leichten Kohlenmonoxidvergiftung und mussten vor Ort medizinisch behandelt werden. Die genaue Schwere der Vergiftungen wurde nicht näher spezifiziert.
Der Betrieb im Rathaus wurde bis in die Mittagsstunden eingestellt, um eine sichere Umgebung zu gewährleisten und die Räume ausreichend zu belüften.
Polizei nimmt Ermittlungen auf
Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet. Ziel ist es, die Umstände des Vorfalls genau zu klären und mögliche Sicherheitsmängel bei den Arbeiten zu untersuchen.
Ob weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit im Rathaus folgen, blieb zunächst unklar.
Vorsicht bei Arbeiten mit benzinbetriebenen Geräten in Innenräumen
Der Vorfall verdeutlicht die Gefahren, die bei der Verwendung benzinbetriebener Werkzeuge in geschlossenen oder unzureichend belüfteten Räumen bestehen. Kohlenmonoxid kann sich schnell ansammeln und zu gesundheitlichen Schäden führen.
Fachleute empfehlen, solche Arbeiten nur unter Einhaltung strenger Sicherheitsvorkehrungen durchzuführen, etwa durch ausreichende Belüftung oder den Einsatz von CO-Meldern.

