Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Kalkar und der Gemeinde Bedburg-Hau haben erneut eine gemeinsame Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt 37 motivierte Teilnehmer beendeten am 28. März 2026 den Grundlehrgang Modul 1 und 2, der den ersten Teil ihrer feuerwehrtechnischen Ausbildung darstellt. Die Ausbildung fand zum überwiegenden Teil in Kalkar statt, der zweite Teil ist für die nahe Zukunft in Bedburg-Hau geplant.
Interkommunale Zusammenarbeit als Erfolgsmodell
Die Kooperation zwischen den Feuerwehren beider Kommunen hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und ist ein Beispiel für erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit. Klaus Elsmann, Leiter der Feuerwehr Bedburg-Hau, betonte die Bedeutung der gemeinsamen Ausbildung für die Nachwuchsförderung und die Stärkung der Einsatzbereitschaft beider Wehren.
Umfangreiche Ausbildung in Theorie und Praxis
Die Ausbildung erstreckte sich über einen Zeitraum von sechs Wochen und umfasste 15 Ausbildungstage mit mehr als 70 Stunden Unterricht. Die theoretischen Inhalte wurden in den Gerätehäusern der Stadt Kalkar vermittelt, während die praktischen Übungen auf verschiedenen Außengeländen in beiden Kommunen stattfanden. Dabei wurden Themen wie Erste Hilfe, persönliche Schutzausrüstung, Rechte und Pflichten, Einsatzlehre, Fahrzeugkunde, Handhabung tragbarer Leitern sowie Knoten und Stiche behandelt.
Große Teilnehmerzahl und breite Altersstruktur
Mit 37 Teilnehmern war die diesjährige Gruppe besonders groß, was für Ausbildungsleiter und stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Kalkar, Erwin Grootens, eine Herausforderung darstellte. Die Altersstruktur der Teilnehmer reichte von 16 bis 52 Jahren, was die Vielfalt und das Engagement der neuen Einsatzkräfte unterstreicht. Trotz der unterschiedlichen Altersgruppen herrschte eine gute Atmosphäre und ein starker Zusammenhalt unter den Kameradinnen und Kameraden.
Teamarbeit und Nachwuchsförderung im Fokus
Die Lehrgangssprecher Patrick Heiligers und Marlon Hell hoben hervor, dass Teamarbeit in der Feuerwehr eine zentrale Rolle spielt und das Alter dabei keine entscheidende Bedeutung hat. Die kontinuierliche Ausbildung neuer Mitglieder ist angesichts des altersbedingten Ausscheidens erfahrener Kräfte unerlässlich, um die Einsatzfähigkeit der Wehren langfristig sicherzustellen.
Abschluss und Anerkennung der Ausbilder
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung konnten 14 Feuerwehrleute aus Kalkar und 23 aus Bedburg-Hau ihre Teilnahme bescheinigt werden. Die Ausbilder beider Kommunen, die ihre Tätigkeit ehrenamtlich ausüben, wurden für ihren Einsatz besonders gewürdigt. Zum Abschluss der Ausbildung förderte ein gemeinsames Beisammensein mit gekühlten Getränken und Gegrilltem das kameradschaftliche Miteinander.
Die Freiwilligen Feuerwehren setzen damit ein deutliches Zeichen für die Bedeutung von Zusammenarbeit und kontinuierlicher Nachwuchsförderung in der Region.

