Am Dienstagnachmittag, dem 24. März 2026, wurde im Rahmen von Tiefbauarbeiten im Neubaugebiet an der Nelkenstraße in Fürthen eine amerikanische Fliegerbombe mit Zünder entdeckt. Der Fund ereignete sich gegen 13:40 Uhr. Die zuständigen Einsatzkräfte haben daraufhin sofort umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet.
Gefahrenbereich mit 300 Metern Radius festgelegt
Die Polizei und der Kampfmittelräumdienst haben einen Gefahrenradius von 300 Metern rund um den Fundort festgelegt. Innerhalb dieses Bereichs werden derzeit Evakuierungsmaßnahmen durchgeführt, um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten. Betroffene Bürger werden gebeten, den Anweisungen der Einsatzkräfte, insbesondere der Feuerwehr, unbedingt Folge zu leisten und den Gefahrenbereich unverzüglich zu verlassen.
Sammelstelle für Evakuierte eingerichtet
Für die evakuierten Personen wurde eine Sammelstelle im Gasthaus zum Siegtal in der Siegstraße 4, 57539 Fürthen, eingerichtet. Dort können sich die Anwohner versammeln und auf weitere Informationen warten. Die Einsatzkräfte sorgen vor Ort für eine geordnete und sichere Abwicklung der Evakuierung.
Entschärfung der Bombe für den Abend geplant
Der Kampfmittelräumdienst plant, die Fliegerbombe noch am Abend desselben Tages zu entschärfen. Über den genauen Zeitpunkt und den Verlauf der Entschärfung werden die Behörden rechtzeitig informieren. Eine offizielle Entwarnung erfolgt über die örtlichen Medien, sobald die Gefahr gebannt ist.
Hintergrund und weitere Hinweise
Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg werden in Deutschland immer wieder bei Bauarbeiten gefunden. Die Entschärfung solcher Kampfmittel erfordert besondere Fachkenntnisse und einen hohen Sicherheitsaufwand. Die Polizei bittet alle Bürger um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen und um Geduld während der Einsatzdauer.
Für Rückfragen steht die Polizeiinspektion Altenkirchen unter der Telefonnummer 02681/9460 sowie per E-Mail an pialtenkirchen@polizei.rlp.de zur Verfügung.

