Die Feuerwehr Dresden war am 23. und 24. März 2026 zu mehreren Einsätzen wegen Fahrzeugbränden alarmiert worden. In zwei Fällen gelang es den Einsatzkräften, größere Schäden durch schnelles und gezieltes Eingreifen zu verhindern. Neben den Brandbekämpfungen wurden auch umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt, um eine erneute Entzündung auszuschließen.
PKW-Brand in Rähnitz: Übergreifen auf angrenzendes Gebäude verhindert
Am 23. März gegen 14:56 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand in der Straße Am Torfmoor im Stadtteil Rähnitz gerufen. Vor Ort stand ein Opel Astra mit Anhänger in unmittelbarer Nähe zu einem garagenartigen Flachbau in Vollbrand. Die Einsatzstelle war bereits durch Ersthelfer gesichert worden.
Aufgrund der geringen Distanz zwischen dem brennenden Fahrzeug und dem Gebäude bestand die akute Gefahr, dass sich das Feuer auf das Gebäude ausbreitet. Deshalb bildeten die Einsatzkräfte zwei Einsatzabschnitte: Einer konzentrierte sich auf die Brandbekämpfung am Fahrzeug, während der andere eine Riegelstellung zum Schutz des angrenzenden Gebäudes errichtete.
Zur Brandbekämpfung setzten zwei Trupps unter Atemschutz Strahlrohre ein. Die Motorhaube des Fahrzeugs wurde mit hydraulischem Rettungsgerät geöffnet, um versteckte Glutnester gezielt ablöschen zu können. Anschließend erfolgte eine Nachlöscharbeit mit Schaum. Zusätzlich führten die Einsatzkräfte Lüftungsmaßnahmen im betroffenen Garagenbereich durch und kontrollierten die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera.
Durch diese Maßnahmen konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Gebäude verhindert werden. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren insgesamt 28 Einsatzkräfte von der Feuer- und Rettungswache Übigau sowie der Stadtteilfeuerwehr Klotzsche.
Brand im Motorraum eines VW Golf in Striesen-Süd schnell gelöscht
Am frühen Morgen des 24. März gegen 05:04 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem weiteren Fahrzeugbrand in der Haydnstraße im Stadtteil Striesen-Süd gerufen. Dort brannte es im Motorraum eines Volkswagen Golf.
Die Einsatzkräfte konnten den Brand durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr zügig löschen. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Fahrzeug in Abstimmung mit der Polizei aus dem Kreuzungsbereich entfernt, um den Verkehrsfluss zu gewährleisten. Zudem wurde die Fahrbahn von Fahrzeugteilen befreit.
Die beiden Insassen des Fahrzeugs blieben bei dem Brand unverletzt. Auch in diesem Fall wurden die Ermittlungen zur Brandursache von der Polizei übernommen. Im Einsatz standen 16 Kräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen.
Weitere Einsätze und Rettungsdienstaktivitäten
Neben den genannten Fahrzeugbränden wurde die Feuerwehr Dresden im Zeitraum vom 23. auf den 24. März 2026 zu insgesamt zwölf Brandeinsätzen, 14 Hilfeleistungen sowie einem Fehlalarm durch automatische Brandmeldeanlagen alarmiert. Der Rettungsdienst verzeichnete 260 Einsätze, davon 65 mit Notarzteinsatz. Darüber hinaus führten die Einsatzkräfte 173 qualifizierte Krankentransporte durch, und der Rettungshubschrauber kam einmal zum Einsatz.
Fazit
Die schnelle und koordinierte Reaktion der Feuerwehr Dresden konnte in beiden Fahrzeugbränden größere Schäden verhindern. Besonders der Einsatz in Rähnitz zeigt, wie wichtig eine frühzeitige Riegelstellung ist, um ein Übergreifen von Bränden auf Gebäude zu verhindern. Die Polizei ermittelt weiterhin zu den Ursachen der Brände.

