Am Freitagnachmittag ereignete sich gegen 13:25 Uhr auf der Landstraße 205 nahe Waren (Müritz) ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Pkw. Nach Angaben der Polizei befanden sich die Fahrzeuge etwa 150 Meter hinter dem Ortsteil Sandkrug, kurz vor der Abfahrt in Richtung Grabowhöfe, als es zu dem Unfall kam.
Unfallhergang und beteiligte Fahrzeuge
Ein 56-jähriger Fahrer eines VW Passat war auf der Strecke von Warenshof in Richtung Jabel unterwegs. Er befand sich am Ende einer Fahrzeugschlange, die aufgrund von Radfahrern auf der Straße ihre Geschwindigkeit verringern musste. Offenbar war der Sicherheitsabstand des Fahrers zu gering, sodass er sein Fahrzeug nicht rechtzeitig abbremsen konnte.
In der Folge prallte der Passat auf den vorausfahrenden VW Touran einer 64-jährigen Fahrerin. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Touran wiederum auf den davor fahrenden Nissan eines 65-jährigen Fahrers geschoben. Insgesamt waren somit drei Pkw in den Unfall involviert.
Verletzte und medizinische Versorgung
Bei dem Unfall erlitten der 56-jährige Unfallverursacher, die 64-jährige Fahrerin des VW Touran sowie deren 10-jähriger Beifahrer leichte Verletzungen. Alle drei Personen wurden vor Ort durch Rettungskräfte medizinisch versorgt und ambulant behandelt. Es liegen keine Hinweise auf schwerwiegende Verletzungen vor.
Folgen für den Verkehr und Einsatzkräfte
Die beiden VW-Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten von den Besitzern geborgen werden. Der Nissan konnte vermutlich weiterfahren, hierzu liegen jedoch keine detaillierten Informationen vor. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 20.000 Euro geschätzt.
Zur Beseitigung ausgelaufener Betriebsstoffe wurde die freiwillige Feuerwehr Waren alarmiert. Die Einsatzkräfte sorgten für die Reinigung der Unfallstelle, um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen.
Polizeiliche Maßnahmen und Hinweise
Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Nach aktuellem Stand war eine zu geringe Abstandshaltung die Hauptursache für den Auffahrunfall. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Neubrandenburg zu melden.
Der Verkehr auf der L205 konnte nach Abschluss der Bergungs- und Reinigungsarbeiten ohne größere Einschränkungen weiterfließen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals auf die Bedeutung eines ausreichenden Sicherheitsabstands und angepasster Geschwindigkeit insbesondere bei Verkehrssituationen mit Radfahrern hin.

