Am 19. März 2026 kam es gegen 19:00 Uhr im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel im Baumschulenweg zu einem Brand im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses. Aus bislang unbekannter Ursache entzündete sich das Feuer, das rasch von der Feuerwehr bekämpft wurde.
Evakuierung und Löscharbeiten
Die Feuerwehr evakuierte insgesamt 14 Personen aus dem betroffenen Wohnhaus. Die Einsatzkräfte begannen unmittelbar mit den Löscharbeiten, die sich bis etwa 20:30 Uhr hinzogen, bis das Feuer vollständig gelöscht war. Während des Einsatzes kam es zu keinen Verletzungen bei Bewohnern oder Einsatzkräften.
Umfangreiche Einsatzmaßnahmen
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort: 32 Kameraden der Berufsfeuerwehr Rostock sowie 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Dierkow und Gehlsdorf waren mit insgesamt 14 Löschfahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz dauerte bis in die späten Abendstunden, gegen 23:35 Uhr konnten die Maßnahmen abgeschlossen werden.
Folgen für die Bewohner
Durch den Brand entstanden erhebliche Schäden am Gebäude, insbesondere im Dachstuhl. Als Folge mussten sowohl der Strom- als auch der Wasseranschluss des Hauses vollständig abgestellt werden. Dadurch ist das Wohnhaus derzeit unbewohnbar. Die meisten der betroffenen Bewohner fanden vorübergehend Unterkunft bei Verwandten oder Bekannten. Ein Hausbewohner wurde kurzfristig in einem Hotel untergebracht.
Polizeiliche Ermittlungen
Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen zur Brandursache. Über den Einsatz eines Brandursachenermittlers wird im Laufe des Folgetages entschieden. Die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Ausblick und Sicherheitshinweise
Die Behörden bitten die Bevölkerung um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und weisen darauf hin, dass die Ermittlungen zur Brandursache noch andauern. Die Sicherheit der Bewohner und die Wiederherstellung der Wohnverhältnisse haben oberste Priorität.
Weitere Informationen werden von den Einsatzkräften und der Polizei veröffentlicht, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

