Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis hat am 17. März 2026 an verschiedenen Standorten im Kreisgebiet umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Ziel der Maßnahmen war es, die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu überprüfen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Messstellen und Zeiträume im Überblick
Die Kontrollen fanden an vier unterschiedlichen Messstellen statt. In Menden wurde die Messung am Oesberner Weg zwischen 7:15 und 9:30 Uhr mit einem ESO-Messgerät durchgeführt. In Hemer kontrollierte die Polizei an der Hönnetalstraße von 10:00 bis 12:30 Uhr, ebenfalls mit einem ESO-Gerät. Parallel dazu erfolgte in Iserlohn an der Lösseler Straße eine Radar-Messung im Zeitraum von 10:00 bis 12:30 Uhr. Am späten Nachmittag wurden in Altena an der Bahnhofstraße von 16:20 bis 18:10 Uhr Radar-Messungen vorgenommen.
Ergebnisse der Messungen
In Menden wurden 189 Fahrzeuge erfasst, wobei 15 Fahrer im Verwarngeldbereich lagen und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet wurde. Der höchste gemessene Wert betrug 75 km/h, gemessen auf einer Strecke mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften.
In Hemer wurden insgesamt 474 Fahrzeuge kontrolliert. Hier lagen 19 Fahrer im Verwarngeldbereich, zwei weitere erhielten Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Der Spitzenwert lag bei 96 km/h, gemessen bei erlaubten 70 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften.
Die Messung in Iserlohn ergab bei 260 Fahrzeugen 19 Verwarngeldfälle und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Der höchste gemessene Wert lag bei 56 km/h in einem Bereich mit 30 km/h innerorts.
In Altena wurden 460 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 50 Fahrzeuge im Verwarngeldbereich festgestellt und vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt. Der höchste gemessene Wert lag bei 51 km/h, erlaubt waren hier 30 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften.
Keine Fahrverbote verhängt
Bei allen Messstellen wurden trotz der festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitungen keine Fahrverbote ausgesprochen. Die Polizei setzt damit weiterhin auf eine konsequente, aber verhältnismäßige Ahndung von Verkehrsverstößen.
Polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit
Die Kreispolizeibehörde betont, dass die regelmäßigen Geschwindigkeitskontrollen ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit sind. Durch die Überwachung der Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit sollen Unfälle vermieden und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht werden.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht nur Bußgelder nach sich ziehen, sondern auch das Risiko von Unfällen und schweren Verletzungen deutlich erhöhen können.
Ausblick
Weitere Kontrollen im Märkischen Kreis sind geplant, um die Verkehrssicherheit kontinuierlich zu verbessern. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer, sich an die geltenden Verkehrsregeln zu halten und rücksichtsvoll zu fahren.

