Die Bundespolizeidirektion Hannover beteiligt sich am 27. und 28. März 2026 an einem bundesweiten Schwerpunkteinsatz des Bundespolizeipräsidiums zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität. Ziel des Einsatzes ist es, die Sicherheit an bekannten Brennpunkten innerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Direktion, insbesondere an den Hauptbahnhöfen in Hamburg, Hannover und Bremen, zu erhöhen.
Erhöhte Präsenz an Brennpunkten
Im Rahmen des Einsatzes wird die Bundespolizei ihre Präsenz an den genannten Bahnhöfen sichtbar verstärken. Dies umfasst sowohl verstärkte Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen als auch kriminalpräventive Sicherheitsberatungen. Die Maßnahmen richten sich insbesondere gegen Gewaltdelikte und das Mitführen gefährlicher Gegenstände, darunter Messer, die an den Bahnhöfen und in Zügen immer wieder zu Problemen führen.
Klares Ziel der Bundespolizei
Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, betont die Bedeutung des Einsatzes: „Es ist wichtig, im Rahmen der Bekämpfung von Gewaltdelikten und des gefährlichen Trends der Mitnahme von gefährlichen Gegenständen, einschließlich Messern, weiter konsequent vorzugehen. Wir wollen eine größtmögliche Sicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger und Reisenden gewährleisten.“
Schuol unterstreicht, dass Angriffe auf Polizeibeamte, Bahnmitarbeiter oder Ordnungskräfte sowie Straftaten und ordnungsstörendes Verhalten an Bahnhöfen und in Zügen nicht toleriert werden. Die Bundespolizei setzt dabei auf eine tägliche Präsenz im öffentlichen Raum und wiederkehrende großangelegte Kontrollen, wie sie am kommenden Wochenende geplant sind.
Vorangegangene Einsätze und Ausblick
Der aktuelle Schwerpunkteinsatz folgt auf eine ähnliche Aktion, die vom 9. bis 11. Januar 2026 durchgeführt wurde. Eine umfassende Bilanzierung der Maßnahmen und deren Ergebnisse im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeidirektion Hannover wird voraussichtlich am 30. März 2026 veröffentlicht.
Rechtliche Hinweise und Mitführverbote
Im Zusammenhang mit den Maßnahmen weist die Bundespolizeidirektion Hannover auf bestehende Mitführverbote für gefährliche Gegenstände und Waffen hin. Diese Verbote gelten insbesondere an den Hauptbahnhöfen Hannover, Hamburg und Bremen. Interessierte können die entsprechenden Regelungen auf der offiziellen Website der Bundespolizei einsehen.
Fokus auf Prävention und Sicherheit
Die Kombination aus verstärkter Polizeipräsenz, Kontrollen und Sicherheitsberatungen soll dazu beitragen, die Gewaltkriminalität an den Bahnhöfen nachhaltig zu reduzieren und das Sicherheitsgefühl der Reisenden zu stärken. Die Bundespolizei setzt hierbei auf eine konsequente Umsetzung der Maßnahmen und eine enge Zusammenarbeit mit weiteren Sicherheitsbehörden und Partnern.
Kontakt und weitere Informationen
Für Rückfragen steht die Bundespolizeidirektion Hannover zur Verfügung. Weitere Informationen zu den Mitführverboten und zum Einsatz sind auf der Website der Bundespolizei abrufbar.

