Am Montagabend des 23. März kam es in den Städten Dortmund und Lünen zu zwei Verkehrsunfällen, bei denen die Fahrer jeweils leichte Verletzungen erlitten. Die Polizei ermittelt, dass beide Unfälle nach derzeitigem Kenntnisstand selbstverschuldet waren. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 23.000 Euro.
Unfall auf der Klever Straße in Dortmund
Der erste Unfall ereignete sich gegen 19:05 Uhr auf der Klever Straße in Dortmund. Eine 63-jährige Fahrzeugführerin verlor aufgrund einer Vorerkrankung die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie konnte ihren Fuß nicht rechtzeitig vom Gaspedal nehmen, wodurch sie mit erhöhter Geschwindigkeit ungebremst gegen eine Mauer und eine angrenzende Garage prallte.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde ein Stein aus der Mauer herausgelöst und flog durch das Fenster eines benachbarten Hauses im Erdgeschoss. Die Fahrerin zog sich leichte Verletzungen zu und wurde medizinisch versorgt. Der Sachschaden an Fahrzeug, Mauer, Garage und Hausfenster wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Die Frau stimmte der Sicherstellung ihres Führerscheins zu.
Unfall auf der Hammer Straße in Lünen
Der zweite Unfall ereignete sich gegen 20:45 Uhr auf der Hammer Straße in Lünen. Ein 41-jähriger Autofahrer war nach bisherigen Erkenntnissen mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. An der Einmündung zur Kamener Straße verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und landete auf einem Grünstreifen.
Zeugen alarmierten den Notruf, woraufhin Rettungskräfte zur Unfallstelle kamen. Der Fahrer wurde leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden an Fahrzeug und Umgebung wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt.
Polizeiliche Hinweise zur Verkehrssicherheit
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass sich Fahrzeugführer nur dann ans Steuer setzen sollten, wenn sie sich körperlich und gesundheitlich in der Lage fühlen, ein Fahrzeug sicher zu führen. Insbesondere Vorerkrankungen können die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen und das Unfallrisiko erhöhen.
Weiterhin betont die Polizei die Bedeutung der Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten. Ein unangepasstes Tempo kann die Schwere von Unfällen erheblich steigern und die Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen.
Fazit
Die beiden Unfälle am Montagabend in Dortmund und Lünen zeigen eindrücklich, wie schnell es durch gesundheitliche Einschränkungen oder überhöhte Geschwindigkeit zu Verkehrsunfällen mit Verletzten und hohem Sachschaden kommen kann. Die Polizei wird ihre Ermittlungen fortsetzen und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, verantwortungsbewusst und vorsichtig zu fahren.

