Am Sonntag gegen 12:30 Uhr wurde die Feuerwehr Wuppertal zu einem Wohnungsbrand in der Tunnelstraße gerufen. Bereits bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich ein intensives Feuer auf zwei Balkonen im ersten und zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses.
Brandausbreitung auf mehrere Wohnungen
Das Feuer hatte sich durch die geborstenen Fensterscheiben bereits auf die beiden betroffenen Wohnungen sowie auf das darüberliegende dritte Obergeschoss ausgebreitet. Die Flammen und die Rauchentwicklung stellten eine erhebliche Gefahr für die Bewohner des Hauses dar.
Evakuierung und Rettung der Bewohner
Mehrere Personen machten sich an den Fenstern zur Straße hin bemerkbar. Einige konnten sich selbst in Sicherheit bringen, während andere durch Einsatzkräfte aus dem Gebäude geführt wurden. Insgesamt wurden neun Personen vom Rettungsdienst gesichtet und betreut. Zwei von ihnen mussten aufgrund leichter Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert werden.
Brandbekämpfung und Einsatzkräfte
Die Feuerwehr setzte insgesamt drei Strahlrohre ein, um das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen. Die Löschmaßnahmen begannen zunächst von außen und wurden im weiteren Verlauf durch Innenangriffe ergänzt. Vor Ort waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie Einsatzkräfte des Rettungsdienstes im Einsatz. Währenddessen wurde die Feuerwache Barmen durch eine Einheit der Freiwilligen Feuerwehr besetzt, um die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten.
Folgen für die Bewohner und Gebäude
Durch das Feuer und die starke Rauchentwicklung sind zwei Wohnungen derzeit unbewohnbar. Die Bewohner einer dieser Wohnungen mussten vorübergehend in einer Notunterkunft untergebracht werden. Über die genaue Schadenshöhe und die Ursache des Brandes liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.
Weitere Informationen
Die Feuerwehr Wuppertal weist darauf hin, dass die Ermittlungen zur Brandursache noch andauern. Die Einsatzkräfte konnten durch ihr schnelles und koordiniertes Eingreifen Schlimmeres verhindern. Die Tunnelstraße war während der Löscharbeiten teilweise gesperrt, um den Einsatzablauf zu gewährleisten.
Die Feuerwehr bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer, die Absperrungen zu respektieren und den Einsatzkräften den notwendigen Raum zu lassen.

