Im Zeitraum vom 21. bis zum 22. März 2026 kam es im Kreis Herzogtum Lauenburg zu mehreren Verkehrsunfällen und Polizeikontrollen, bei denen Alkohol am Steuer eine Rolle spielte. Insgesamt wurden vier Fälle von Trunkenheitsfahrten registriert, zwei davon endeten in Verkehrsunfällen. Die Polizei ermittelt und hat in allen Fällen entsprechende Maßnahmen eingeleitet.
Schwerer Unfall auf der A 24 bei Hornbek
Am Samstagabend gegen 18:55 Uhr ereignete sich auf der Autobahn 24 zwischen den Anschlussstellen Hornbek und Gudow ein Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Fahrer. Ein 51-jähriger Mann aus Berlin, der mit einem Ford unterwegs war, kam nach Angaben der Polizei beim Überholvorgang ins Schleudern und kollidierte mit einem VW-LKW. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen die Mittelschutzplanke und durchbrach anschließend einen Wildschutzzaun, bevor er im angrenzenden Buschwerk zum Stehen kam.
Der Fahrer wurde schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Hinweise auf Alkoholkonsum führten zu einer Blutprobenentnahme, ein Atemalkoholtest war vor Ort nicht möglich. Der Fahrer des VW-LKW, ein 36-jähriger Berliner, blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall beschädigt.
Alkohol am Steuer: Weitere Fälle in Schwarzenbek und Mölln
Nur wenige Stunden später, kurz nach Mitternacht am Sonntag, stoppten Polizeibeamte einen 35-jährigen Mann aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg in Schwarzenbek. Zuvor hatte eine Zeugin die Polizei alarmiert, da sie die Fahrweise des VW Golf auf der Bundesstraße 207 als auffällig empfand. Bei der Kontrolle in der Hamburger Straße ergab ein freiwilliger Atemalkoholtest einen Wert von 1,70 Promille. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt, sein Führerschein wurde sichergestellt und eine Blutprobenentnahme angeordnet.
Am frühen Sonntagmorgen gegen 01:30 Uhr kam es in Mölln in der Harnackstraße zu einem weiteren Unfall. Eine 40-jährige Frau aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg kollidierte beim Ausparken mit einer Mauer. Ihr Fahrzeug war aufgrund des Schadens nicht mehr fahrbereit und kam wenige hundert Meter entfernt im Grambeker Weg zum Stehen. Zeugen alarmierten die Polizei, da ihnen die Situation verdächtig erschien.
Die Polizeibeamten stellten Hinweise auf Alkoholkonsum bei der Fahrerin fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 1,24 Promille. Auch in diesem Fall wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.
Verdacht auf Trunkenheit an Tankstelle in Schwarzenbek
Am Sonntagabend gegen 18:50 Uhr meldete eine Zeugin bei der Polizei einen verdächtigen Fahrer an einer Tankstelle in Schwarzenbek. Der 47-jährige Fahrer eines Skoda wurde noch auf dem Tankstellengelände in der Hamburger Straße kontrolliert. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,45 Promille. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und stellten den Führerschein sicher.
Ermittlungen und Konsequenzen
Alle vier Fahrer müssen sich nun in Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Die Polizei weist erneut auf die Gefahren und strafrechtlichen Konsequenzen des Fahrens unter Alkoholeinfluss hin und bittet Verkehrsteilnehmer, verantwortungsbewusst zu handeln.
Die Vorfälle verdeutlichen die Risiken, die von alkoholisierten Fahrern ausgehen, und unterstreichen die Bedeutung von Verkehrskontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Kreis Herzogtum Lauenburg.

