Am Montagmorgen, dem 23. März 2026, kam es im Rathaus von Troisdorf zu einem Vorfall mit einer unbekannten Flüssigkeit, die im Eingangsbereich sowie an den Briefkästen verteilt wurde. Mehrere Mitarbeiter berichteten daraufhin über gesundheitliche Beschwerden wie Übelkeit und Kopfschmerzen. Der Rettungsdienst war vor Ort und versorgte die Betroffenen.
Reaktion von Feuerwehr und Rettungsdienst
Nach dem Bekanntwerden der Beschwerden wurde die Feuerwehr alarmiert, die die unbekannte Flüssigkeit mit Löschwasser verdünnte und anschließend abspülte, um eine weitere Gefährdung auszuschließen. Die genaue Zusammensetzung der Flüssigkeit ist bislang noch nicht abschließend geklärt. Erste Hinweise deuten auf Buttersäure als mögliche Substanz hin, eine endgültige Analyse steht jedoch noch aus.
Polizei sichert Beweismittel und ermittelt
Die Polizei stellte die betroffenen Briefe aus dem Rathausbriefkasten sowie den Fraktionsbriefkästen sicher und leitete Ermittlungen wegen des Verdachts auf versuchte gefährliche Körperverletzung und Störung des öffentlichen Betriebs ein. Trotz des Einsatzes von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei konnte der Betrieb im Rathaus nur geringfügig beeinträchtigt werden.
Zeugensuche und Hinweise erbeten
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer zwischen Freitag, dem 20. März 2026, 17:00 Uhr, und Montag, dem 23. März 2026, 06:00 Uhr, im Eingangsbereich des Troisdorfer Rathauses verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02241 541-3221 bei der Polizei in Troisdorf zu melden.
Gesundheitliche Auswirkungen und Sicherheitsmaßnahmen
Die betroffenen Mitarbeiter wurden vor Ort behandelt, schwerere Verletzungen traten nach bisherigen Erkenntnissen nicht auf. Die Behörden empfehlen dennoch, bei ähnlichen Symptomen ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Sicherheitskräfte am Rathaus wurden verstärkt, um weitere Vorfälle zu verhindern und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Hintergrund und weitere Ermittlungen
Die Ermittlungen zum genauen Hergang und zur Herkunft der Flüssigkeit dauern an. Die Polizei prüft derzeit, ob es sich um eine gezielte Handlung handelt und ob weitere Personen oder Einrichtungen betroffen sein könnten. Die Behörden betonen, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Gefahren für die Öffentlichkeit bekannt sind.

