Am Donnerstag, den 19. März 2026, kam es gegen 15:45 Uhr auf der Bundesautobahn 620 in Saarbrücken zu einem gefährlichen Vorfall. Zwei bislang unbekannte Jugendliche warfen von der Malstatter Brücke aus einen Stein auf einen vorbeifahrenden Pkw in Fahrtrichtung Mannheim. Dabei wurde die Windschutzscheibe des Fahrzeugs im Bereich der Fahrerseite beschädigt.
Schaden am Fahrzeug und unverletzte Insassen
Der Stein traf die Windschutzscheibe im unteren Bereich auf der Fahrerseite und verursachte dort einen etwa vier Zentimeter großen Schaden. Glücklicherweise blieben die Insassen des Fahrzeugs unverletzt. Nach der Tat flüchteten die Jugendlichen in unbekannte Richtung, der Stein konnte von den Einsatzkräften nicht mehr aufgefunden werden.
Beschreibung der Tatverdächtigen
Die Polizei beschreibt die beiden Tatverdächtigen als männliche Jugendliche im Alter von etwa 12 bis 15 Jahren. Sie sollen zwischen 160 und 170 Zentimeter groß sein, dunkle Haare und dunkle Kleidung getragen haben. Weitere Details zu den Jugendlichen sind derzeit nicht bekannt.
Polizei bittet um Zeugenhinweise
Die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt bittet Zeugen, die zum Tatzeitpunkt Beobachtungen im Bereich der Malstatter Brücke gemacht haben oder Hinweise zu den Jugendlichen geben können, sich zu melden. Hinweise können telefonisch unter 0681/9321-233 oder per E-Mail an pi-saarbruecken-stadt@polizei.slpol.de übermittelt werden.
Gefahren durch Steinewürfe auf Autobahnen
Steinewürfe auf Fahrzeuge stellen eine erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit dar. Die Auswirkungen können von Sachschäden bis hin zu schweren Unfällen mit Personenschäden reichen. Die Polizei warnt daher eindringlich vor solchen Handlungen und setzt auf die Mithilfe der Bevölkerung, um die Täter zu ermitteln und weitere Vorfälle zu verhindern.
Verkehrssituation und Sicherheitsmaßnahmen
Die Malstatter Brücke ist eine vielbefahrene Verbindung über die BAB 620, die sowohl von Pendlern als auch von Fernverkehr genutzt wird. Die Polizei prüft, ob an der Brücke zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen oder verstärkte Kontrollen erforderlich sind, um ähnliche Vorfälle künftig zu vermeiden.
Weiterer Verlauf
Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an. Die Polizei weist darauf hin, dass bisher keine weiteren Informationen zu den Tätern vorliegen und bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung. Die Sicherheit auf den Autobahnen hat für die Einsatzkräfte höchste Priorität.

