Am Montagabend kam es in der Wendernstraße im Ortsteil Eberholzen zu einem schweren Brand in einem Einfamilienhaus. Dabei erlitten zwei Männer schwere Verletzungen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, um den Brand zu bekämpfen und die Verletzten zu versorgen.
Erste Löschversuche führen zu schweren Verletzungen
Ein Anwohner bemerkte gegen Abend Feuerschein am betroffenen Gebäude und alarmierte die Einsatzkräfte. Beim Eintreffen der Feuerwehr unternahm der 63-jährige Hausbewohner eigenständige Löschversuche, bei denen er sich schwere Brandverletzungen zuzog. Er wurde umgehend mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen und befindet sich dort in intensivmedizinischer Behandlung.
Nachbar leistet Hilfe und kollabiert
Ein 67-jähriger Nachbar eilte dem Verletzten zur Hilfe, brach jedoch während des Einsatzes zusammen. Die Rettungskräfte führten eine Reanimation durch, die erfolgreich war. Auch dieser Mann wurde zur weiteren intensivmedizinischen Versorgung in ein Krankenhaus nach Hildesheim gebracht.
Brandherd im Keller – Haus unbewohnbar
Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr entstand das Feuer im Keller des Hauses. Das Gebäude ist durch den Brand derzeit unbewohnbar. Die Schadenshöhe wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt. Aufgrund der starken Beschädigungen konnte die Polizei das Haus bislang nicht betreten, weshalb die Brandursache noch nicht abschließend geklärt werden kann. Der Brandort wurde beschlagnahmt, die Ermittlungen dauern an.
Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften
Im Einsatz waren neben Polizei und Rettungsdienst mehrere Feuerwehren mit rund 120 Einsatzkräften. Während der Löscharbeiten zog sich ein 51-jähriger Feuerwehrmann eine leichte Knieverletzung zu und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Einsatzkräfte konnten den Brand schließlich unter Kontrolle bringen und löschen.
Weitere Ermittlungen zur Brandursache
Die Polizeiinspektion Hildesheim hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Da das Haus aufgrund der Schäden aktuell nicht betreten werden kann, sind belastbare Angaben zur Ursache derzeit noch nicht möglich. Die Behörden bitten Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden.
Situation vor Ort bleibt angespannt
Das betroffene Wohnhaus ist aufgrund des Feuers vorerst nicht bewohnbar. Die Bewohner müssen sich nach alternativen Unterkünften umsehen. Die Feuerwehr und Polizei werden die Situation weiter beobachten und die Ermittlungen fortsetzen.
Der Vorfall unterstreicht die Gefahren von Bränden in Wohngebäuden und die Bedeutung schneller und professioneller Hilfe durch Nachbarn und Einsatzkräfte.

