Am Sonntag, den 22. März 2026, kam es gegen 12:07 Uhr auf der Autobahn 1 zwischen der Anschlussstelle Brinkum und dem Autobahndreieck Stuhr zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei verstarb eine Person, zwei weitere wurden schwer verletzt und drei weitere erlitten leichtere Verletzungen. Die Unfallstelle führte zu einer Vollsperrung der Autobahn, die bis in die Abendstunden andauerte.
Unfallhergang nach bisherigen Erkenntnissen
Nach ersten Ermittlungen bremste ein 69-jähriger Fahrer aus Nordrhein-Westfalen seinen Pkw auf dem mittleren Fahrstreifen bis zum Stillstand ab. Eine 41-jährige Fahrerin aus Bremen konnte ihren Wagen hinter ihm ebenfalls abbremsen. Zwischen den drei nachfolgenden Fahrzeugen kam es infolgedessen zu einer schweren Auffahrkollision.
Eine 57-jährige Fahrerin aus Bremen fuhr auf das Fahrzeug einer 57-jährigen Frau aus den Niederlanden auf. Das niederländische Fahrzeug kollidierte anschließend mit dem Pkw eines 39-jährigen Bremer Fahrers. Bei dem Unfall wurde ein 55-jähriger niederländischer Mitfahrer im mittleren Pkw tödlich verletzt.
Verletzungen und weitere Folgen
Die beiden 57-jährigen Fahrerinnen aus Bremen und den Niederlanden erlitten schwere Verletzungen. Drei weitere Insassen aus dem ersten Pkw wurden leicht verletzt. Zudem kamen bei dem Unfall zwei Hunde im mittleren Fahrzeug ums Leben.
Rettungseinsatz und Verkehrsmaßnahmen
An der Unfallstelle waren zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. Ein Rettungshubschrauber unterstützte die Versorgung der Verletzten. Aufgrund der Unfallaufnahme sowie der Bergung der Fahrzeuge wurde die Autobahn ab der Anschlussstelle Brinkum voll gesperrt.
Die Sperrung dauerte mehrere Stunden an und führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich zwischen Brinkum und dem Autobahndreieck Stuhr. Die Polizei kündigte an, dass die Sperrung voraussichtlich bis in die Abendstunden andauern werde.
Ermittlungen zur Unfallursache
Die Autobahnpolizei Ahlhorn hat die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernommen. Nach aktuellem Stand wird von einer Kettenreaktion ausgegangen, die durch das plötzliche Bremsen des ersten Fahrzeugs ausgelöst wurde. Weitere Details zur Unfallursache oder zu möglichen Verkehrsverstößen liegen bislang nicht vor.
Appell an Verkehrsteilnehmer
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die besondere Vorsicht im Straßenverkehr hin, insbesondere bei plötzlichen Bremsmanövern auf Autobahnen. Die Verkehrssicherheit und die Einhaltung des Sicherheitsabstands seien entscheidend, um solche Unfälle zu vermeiden.
Ausblick
Die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder weitere Hinweise geben können, sich zu melden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang und den genauen Umständen dauern an.

