In Schöppingen wurde ein E-Scooter-Fahrer mit 1,76 Promille angehalten. Zeugen berichteten der Polizei, dass der Mann auf der K32 in Richtung Asbeck in Schlangenlinien fuhr und dabei beide Fahrstreifen nutzte. Er geriet mehrfach in den Gegenverkehr, was dazu führte, dass andere Fahrzeugführer abbremsen mussten, um Kollisionen zu vermeiden. In der Nähe der Ortschaft Gemen kam der Fahrer von der Straße ab und stürzte in einen Grünstreifen, wobei er sich leichte Verletzungen zuzog. Zudem stellte die Polizei fest, dass für den E-Scooter kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Der Fahrer muss nun mit erheblichen Konsequenzen rechnen.
In der vergangenen Woche kontrollierte die Polizei insgesamt 13 Verkehrsteilnehmer, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen. In jedem dieser Fälle wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Die Beamten leiteten entsprechende Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten ein.
Im Nordkreis wurden neben dem Vorfall in Schöppingen auch Alkoholverstöße in Ahaus und Gronau festgestellt. In Gronau waren vier Fahrer unter dem Einfluss von Drogen, während in Stadtlohn und Ahaus jeweils ein Fahrer betroffen war.
Im Südkreis wurde ein Fahrer in Isselburg mit Alkohol am Steuer angehalten. In Bocholt und Borken mussten die Beamten jeweils zwei Fahrer stoppen, die unter Drogen fuhren.
Die Polizei warnt erneut eindringlich vor den Gefahren des Fahrens unter Einfluss von Alkohol oder Drogen. Wer berauscht ein Fahrzeug führt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer, unabhängig davon, ob es sich um ein Auto, Pedelec, Fahrrad oder E-Scooter handelt. Bereits geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit stark beeinträchtigen und zu gefährlichen Situationen führen. Es drohen hohe Strafen und der Verlust der Fahrerlaubnis, in vielen Fällen ist zudem eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erforderlich.

