Am Sonntag, dem 15. März 2026, kam es gegen 12:45 Uhr in der Dortmunder Innenstadt zu einem Raubüberfall auf einen Taxifahrer. Der 70-jährige Fahrer befand sich mit seinem Taxi auf einem Parkstreifen am Hiltropwall in Höhe der Hausnummer 4, als ein Mann ihn durch Heranwinken zum Anhalten bewegte.
Vorfall am Hiltropwall
Nach bisherigen Erkenntnissen sprach der unbekannte Täter den Taxifahrer bei geöffneter Fahrertür an. Dabei bat er den Fahrer, den vereinbarten Fahrpreis für eine Fahrt nach Düsseldorf auf einem Zettel schriftlich festzuhalten. Während der Mann um das Fahrzeug herumging und auffällig in das Innere des Taxis blickte, griff er plötzlich zu.
Als der Taxifahrer nach Zettel und Stift griff, schlug der Täter ihm unvermittelt ins Gesicht. Gleichzeitig entwendete er die Geldbörse aus dem Taxi und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung durch die Polizei konnte der Flüchtige bislang nicht gefasst werden.
Beschreibung des Tatverdächtigen
Die Polizei beschreibt den Tatverdächtigen als etwa 35 bis 40 Jahre alt, zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß, mit dunklen, gelockten Haaren und einem dunklen Vollbart. Auffällig seien mehrere Pickel im Gesicht gewesen. Bekleidet war der Mann mit einer schwarzen Hose und einer dunklen Jacke. Zudem sprach er mit einem slawischen Akzent.
Gesundheitszustand des Opfers
Der Taxifahrer aus Kamen gab an, körperlich unverletzt zu sein. Dennoch wurde der Vorfall für ihn sicherlich belastend. Die Polizei betont, dass die Ermittlungen noch andauern und keine weiteren Details zum Tathergang oder zur Beute bekanntgegeben werden.
Polizei bittet um Mithilfe
Die Dortmunder Polizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei der Aufklärung des Raubüberfalls. Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer 0231/132-7441 zu melden.
Die Ermittler hoffen, durch Zeugenhinweise weitere Erkenntnisse zu gewinnen, um den Täter schnellstmöglich zu fassen und weitere Straftaten zu verhindern.

