Am Dienstag, den 17. März 2026, ereignete sich gegen 09:02 Uhr auf der Autobahn 31 in Fahrtrichtung Süden ein Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw von der Fahrbahn abkam und sich überschlug. Die Unfallstelle lag zwischen den Anschlussstellen Lingen und Emsbüren nahe Wietmarschen.
Unfallhergang und Fahrzeugkontrolle
Ein 40-jähriger Fahrer war mit seinem Renault Clio auf dem Hauptfahrstreifen der A31 unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen wandte der Fahrer kurzzeitig seinen Blick von der Fahrbahn ab. Da der Abstand zum vorausfahrenden Sattelzug gering war, aktivierte sich der Abstandsregeltempomat (ACC) des Fahrzeugs.
Dieser Umstand führte offenbar zu einer Überraschung beim Fahrer, der daraufhin das Lenkrad abrupt verriss. In der Folge verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, welches sich daraufhin überschlug und schließlich auf dem Dach in der Berme zum Stillstand kam.
Rettungskräfte im Einsatz
Nach dem Unfall wurden neben der Polizei auch die Feuerwehr Lohne mit fünf Fahrzeugen und etwa 20 Einsatzkräften alarmiert. Zudem waren ein Rettungswagen sowie ein Rettungshubschrauber vor Ort, um die medizinische Versorgung des Fahrers sicherzustellen.
Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt. Weitere Personen waren nicht beteiligt.
Verkehrsbeeinträchtigungen und Bergung
Die Autobahn A31 wurde zunächst vollständig gesperrt, um die Unfallstelle abzusichern und die Rettungsmaßnahmen durchzuführen. Gegen 10:46 Uhr konnte die Strecke teilweise wieder freigegeben werden, die Sperrung dauerte bis zur Bergung des verunfallten Fahrzeugs an.
Die Bergungsarbeiten wurden von der Feuerwehr und weiteren Einsatzkräften koordiniert, um eine zügige Wiederherstellung des Verkehrsflusses zu ermöglichen.
Schadenshöhe und weitere Ermittlungen
Der Sachschaden an dem Pkw wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Nach aktuellem Stand liegen keine Hinweise auf weitere Ursachen vor.
Hinweise für Verkehrsteilnehmer
Die Polizei weist darauf hin, dass insbesondere bei aktiviertem Abstandsregeltempomat eine erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich ist, um plötzliche Fahrmanöver zu vermeiden. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, stets einen ausreichenden Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen einzuhalten und die Fahrbahn konzentriert zu beobachten.
Die Verkehrssituation auf der A31 hat sich nach der Bergung des Fahrzeugs entspannt. Dennoch kann es in der Region weiterhin zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Kontakt und weitere Informationen
Für Rückfragen steht die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim zur Verfügung.

