Der Kreis Mettmann ist in den letzten Tagen von einer Reihe von Einbrüchen betroffen gewesen. Unbekannte Täter drangen in unterschiedliche Wohn- und Geschäftsräume ein, teilweise wurde Diebesgut entwendet, in anderen Fällen blieben die Täter ohne Beute. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Einbrüche in Haan und Heiligenhaus
In Haan wurde zwischen dem 19. und 21. März eine Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Flemmingstraße aufgebrochen. Die Täter hebelten die Eingangstür auf und durchsuchten die Räume. Ob etwas entwendet wurde, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
In Heiligenhaus kam es zwischen dem 20. und 22. März zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Kettwiger Straße. Die Täter schlugen die Glasscheibe einer Terrassentür ein und durchsuchten das Haus. Bargeld wurde entwendet, die Polizei ermittelt zu den Hintergründen.
Weitere Taten in Hilden, Velbert und Langenfeld
Am 22. März wurde in Hilden zwischen 2 Uhr und 9:45 Uhr die Scheibe einer Apotheke an der Richrather Straße zerstört. Die Täter drangen in die Geschäftsräume ein. Ob etwas gestohlen wurde, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
In Velbert wurde am 20. März eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Paracelsusstraße aufgebrochen. Die Täter gelangten gewaltsam in die Wohnung, entwendeten jedoch keine Gegenstände. Die Hintergründe sind noch unklar.
In Langenfeld drangen Unbekannte am 21. März in eine Wohnung an der Marie-Curie-Straße ein. Dort wurden mehrere hochwertige Taschen entwendet. Am Sonntagmorgen, dem 22. März, bemerkte ein Zeuge gegen 5 Uhr drei Männer in der Kirchstraße, die von einem Grundstück kommend über einen Zaun stiegen. Dabei verloren sie mehrere Gegenstände aus einer Tasche. Die Polizei konnte feststellen, dass an einem Haus in der Kirchstraße ebenfalls eine Eingangstür aufgebrochen und die Räume durchsucht wurden. Die Täter werden als männlich, etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß, mit schmaler Statur und dunkel gekleidet beschrieben. Sie trugen jeweils ein Dreieckstuch vor dem Mund.
Einbrüche in Ratingen und Monheim am Rhein
In Ratingen kam es am frühen Morgen des 20. März zwischen 2 Uhr und 5 Uhr zu einem Einbruch in eine Lagerhalle eines Unternehmens für Sammelkarten an der Harkortstraße. Die Täter hebelten ein Fenster auf. Ob etwas entwendet wurde, ist noch nicht bekannt.
Darüber hinaus wurde zwischen dem 18. und 21. März in eine Werkstatt an der Industriestraße eingebrochen. Die Täter hebelten die Eingangstür auf und durchsuchten die Räume. Auch hier ist bislang unklar, ob Diebesgut entwendet wurde.
In Monheim am Rhein wurde am 22. März zwischen 13 und 18 Uhr eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Dahlemer Straße gewaltsam aufgebrochen. Ein Zeuge berichtete von einem Mann in schwarzem Overall, der die Tat beging. Nach derzeitigem Stand wurde jedoch nichts entwendet.
Polizei bittet um Hinweise und gibt Sicherheitstipps
Die Polizei im Kreis Mettmann bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Taten geben können, sich bei den jeweiligen Polizeiwachen zu melden. In dringenden Fällen oder bei Verdacht auf eine aktuelle Tat sollte umgehend die 110 gewählt werden.
Die Polizei weist außerdem darauf hin, dass effektive Schutzmaßnahmen gegen Wohnungseinbrüche existieren und rät, sich hierzu auf der Homepage der Kreispolizeibehörde Mettmann zu informieren. Dort finden Interessierte Tipps zum Einbruchschutz und weitere Hinweise zur Prävention.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Die Polizei setzt auf die Unterstützung der Bevölkerung, um die Täter zu identifizieren und weitere Einbrüche zu verhindern.

