Die seit dem 12. März vermisste Person aus Pratteln in der Schweiz wurde leblos im Schwarzwald aufgefunden. Die Polizei Basel-Landschaft sowie das Polizeipräsidium Freiburg bestätigten am Abend des 21. März 2026, dass keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vorliegen. In Folge dessen wurde die zuvor veröffentlichte Öffentlichkeitsfahndung offiziell zurückgenommen.
Hintergrund der Vermisstenmeldung
Der 53-jährige Mann aus Pratteln, der zuletzt am 12. März gegen 11:00 Uhr an seinem Wohnort gesehen wurde, galt seitdem als vermisst. Er ist etwa 190 Zentimeter groß, von athletischer Statur, hat eine Glatze und trägt einen Drei-Tage-Bart. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war er mit schwarzen Wanderhosen, einem grünen Pullover und weiß-blauen Schuhen bekleidet. Zudem wurde angenommen, dass er mit einem grauen Renault Espace mit Schweizer BL-Kennzeichen unterwegs war.
Suchmaßnahmen in der Region Kleines Wiesental
Aufgrund von Hinweisen, dass sich der Vermisste in Richtung Deutschland, speziell in das Gebiet Neuenweg im Kleinen Wiesental, bewegt haben könnte, wurden umfangreiche Suchaktionen eingeleitet. Bereits am 17. März fanden Suchmaßnahmen mit Unterstützung der Polizei Freiburg, eines Polizeihubschraubers sowie der Bergwacht statt. Trotz dieser intensiven Bemühungen blieb der Aufenthaltsort des Mannes zunächst unbekannt.
Fundort und aktuelle Erkenntnisse
Am 21. März wurde der Mann schließlich leblos im Schwarzwald aufgefunden. Die Polizei betont, dass nach derzeitigem Kenntnisstand keine Anzeichen für eine Fremdeinwirkung vorliegen. Die näheren Umstände des Todes werden weiterhin geprüft, nähere Details wurden bislang nicht veröffentlicht.
Rücknahme der Öffentlichkeitsfahndung
Mit dem Auffinden des Vermissten wurde die Öffentlichkeitsfahndung offiziell zurückgenommen. Die Polizei bittet Medienvertreter darum, das zuvor verbreitete Lichtbild nicht weiter zu veröffentlichen, um die Privatsphäre der Betroffenen zu schützen.
Appell an die Bevölkerung
Vor der Rücknahme der Fahndung hatten die Behörden um Hinweise aus der Bevölkerung gebeten, insbesondere aus der Region Kleines Wiesental. Personen, die sachdienliche Angaben zum Aufenthaltsort des Vermissten machen konnten, wurden gebeten, sich mit der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Verbindung zu setzen. Nun, da der Fall abgeschlossen ist, gelten keine weiteren Aufrufe mehr.
Kooperation zwischen Schweiz und Deutschland
Die Suchmaßnahmen und Ermittlungen erfolgten in enger Zusammenarbeit zwischen den Polizeibehörden der Schweiz und Deutschlands. Diese grenzüberschreitende Kooperation ermöglichte die schnelle Reaktion auf Hinweise und die umfassenden Suchaktionen im Grenzgebiet.
Abschließende Hinweise
Die Polizei wird weiterhin an der Klärung der Todesumstände arbeiten, bittet jedoch um Verständnis, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details veröffentlicht werden. Die Öffentlichkeit wird gebeten, die Privatsphäre der Familie und Angehörigen zu respektieren.

