Am 26. März 2026 führten Einsatzkräfte verschiedener Behörden umfangreiche Kontrollmaßnahmen in der Frankfurter Innenstadt sowie im Bahnhofsgebiet durch. Die Aktion fand im Rahmen des Programms „Sichere Innenstadt“ statt und wurde von der Polizei Frankfurt gemeinsam mit dem Hessischen Polizeipräsidium Einsatz, der Bundespolizei, dem Zoll und der Stadtpolizei Frankfurt koordiniert.
Kontrollen mit vielfältigen Schwerpunkten
Die Kontrollmaßnahmen richteten sich gegen unterschiedliche Formen der Kriminalität und Ordnungswidrigkeiten. Im Fokus standen insbesondere der illegale Handel mit Betäubungsmitteln, Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, das Führen von Messern in der Waffenverbotszone sowie Schwarzarbeit. Zusätzlich wurden Gaststätten auf Einhaltung von Brandschutzvorschriften überprüft.
Feststellungen bei Betäubungsmitteln und Waffen
Während der Großkontrolle konnten die Einsatzkräfte verschiedene Betäubungsmittel sicherstellen, die sich im zweistelligen Grammbereich bewegten. Darüber hinaus wurden mehrere verschreibungspflichtige Tabletten ohne gültige ärztliche Verordnung gefunden. Auch eine zweistellige Anzahl von Messern wurde beschlagnahmt, was auf Verstöße gegen die in Frankfurt geltende Waffenverbotszone hinweist.
Ordnungswidrigkeiten und Strafverfahren
Die im Zuge der Kontrollen eingeleiteten Verfahren umfassen sowohl strafrechtliche als auch ordnungswidrige Tatbestände. Neben Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz und die Waffenverbotszone wurden Anzeigen wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln sowie wegen Schwarzarbeit gefertigt. Gaststättenkontrollen führten zu mehreren Ordnungswidrigkeitenverfahren, insbesondere aufgrund von Verstößen gegen den Brandschutz.
Festnahmen aufgrund offener Haftbefehle
Ortskundige Fahnder konnten im Verlauf des Abends mehrere Personen mit offenen Haftbefehlen feststellen. Diese wurden vor Ort festgenommen und anschließend in die Justizvollzugsanstalt überstellt. Angaben zu den Hintergründen der Haftbefehle wurden nicht gemacht.
Verkehrskontrollen ergänzen die Maßnahmen
Die Großkontrollen wurden durch stationäre Verkehrskontrollen im näheren Umfeld ergänzt. Dabei wurden eine mittlere zweistellige Anzahl von Verkehrsverstößen festgestellt. Die genaue Art der Verstöße wurde nicht näher spezifiziert.
Programm „Sichere Innenstadt“ weiterhin aktiv
Die durchgeführten Maßnahmen verdeutlichen den anhaltenden Einsatz der Behörden, die Sicherheit in der Frankfurter Innenstadt und im Bahnhofsgebiet zu erhöhen. Das Programm „Sichere Innenstadt“ soll durch regelmäßige Kontrollen und Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung beitragen, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.
Weitere Informationen zu den Sicherheitsaktivitäten und zukünftigen Einsätzen sind derzeit nicht bekannt.

