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    Feuerwehr Dresden im Dauereinsatz: Schornsteinbrände und Holzschuppenbrand am 27. März 2026

    Blaulicht Nachrichten RedaktionBy Blaulicht Nachrichten Redaktion28. März 2026Keine Kommentare4 Mins Read
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    Feuerwehr Dresden bei einem Einsatz mit Drehleiter
    Feuerwehr Dresden: Informationen zum Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden vom 27. März 2026
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    Am 27. März 2026 kam es in Dresden zu mehreren Brandeinsätzen, bei denen die Feuerwehr mit insgesamt rund 76 Einsatzkräften aktiv war. Die Einsätze erstreckten sich über den Nachmittag und Abend und umfassten zwei Schornsteinbrände sowie einen Brand in einem Holzschuppen in einer Gartensparte. Neben der Brandbekämpfung waren auch mehrere Reanimationseinsätze Teil des Tagesgeschehens.

    Schornsteinbrand in Bühlau: Glühendes Material im Schornstein

    Am frühen Abend gegen 17:20 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Schornsteinbrand in der Quorener Straße in Bühlau alarmiert. Bereits vor dem Eintreffen des Löschzugs der Feuer- und Rettungswache Striesen waren Kräfte der Stadtteilfeuerwehr Bühlau vor Ort. Das betroffene Wohngebäude war zu diesem Zeitpunkt bereits geräumt.

    Ein Atemschutztrupp kontrollierte den Schornstein sowie die Feuerungsstelle und entnahm glühendes Material über die Revisionsöffnung, welches ins Freie gebracht wurde. Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte nicht festgestellt werden. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten war der Einsatz einer Drehleiter nicht möglich. Stattdessen wurde der Schornstein zusätzlich mit einem Teleskopspiegel und über die Dachluke kontrolliert, ohne Auffälligkeiten zu finden.

    Messungen mit einem Mehrgaswarngerät verliefen ebenfalls unauffällig. Das Gebäude wurde anschließend belüftet, bevor die Einsatzstelle an den zuständigen Schornsteinfeger übergeben wurde. Insgesamt waren an diesem Einsatz etwa 30 Einsatzkräfte beteiligt.

    Schornsteinbrand in Mockritz: Feuer griff auf Dachkonstruktion über

    Nur wenige Stunden später gegen 18:41 Uhr wurde die Feuerwehr erneut zu einem Schornsteinbrand gerufen, diesmal in der Straße Eigenheimberg in Mockritz. Bei Eintreffen brannte der Schornsteinkopf eines Wohngebäudes bereits in voller Ausdehnung, und das Feuer hatte teilweise auf die Dachkonstruktion übergegriffen.

    Die Brandbekämpfung erfolgte sowohl über eine Drehleiter als auch im Innenangriff durch einen Atemschutztrupp. Teile der Dachhaut wurden geöffnet, um Glutnester gezielt abzulöschen. Hierbei kamen eine Wärmebildkamera sowie technische Geräte zum Einsatz, um die Dachkonstruktion zu öffnen und das Feuer vollständig zu bekämpfen.

    Durch das schnelle Eingreifen konnte eine Ausbreitung auf den gesamten Dachstuhl verhindert werden. Die betroffenen Schornsteinzüge wurden gesichert, die Elektroanlage in den Dachgeschossen abgeschaltet, und der Kaminofen geräumt. Verbliebene Glut wurde außerhalb des Gebäudes abgelöscht. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Eigentümer übergeben, weitere Maßnahmen erfolgen in Abstimmung mit dem Schornsteinfeger.

    An diesem Einsatz waren 30 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Altstadt, Übigau und Löbtau, der U-Dienst sowie der Stadtteilfeuerwehr Kaitz beteiligt.

    Brand eines Holzschuppens in Strehlen

    Am späten Abend gegen 21:29 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt zu einem weiteren Brand in einer Gartensparte am Rudolf-Bergander-Ring in Strehlen gerufen. Dort brannte ein etwa 1,5 mal 1,5 Meter großer Holzschuppen in voller Ausdehnung auf einem verlassenen Grundstück nahe eines Bahndamms.

    Auch ein angrenzender Kirschbaum hatte bereits Feuer gefangen. Die Brandbekämpfung erfolgte durch einen Trupp unter Atemschutz, der Schuppen und das umliegende Gelände wurden mit rund 2.000 Litern Wasser abgelöscht. Eine weitere Ausbreitung konnte somit verhindert werden.

    Im Einsatz waren 16 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Striesen und Altstadt. Die Brandursache ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht bekannt.

    Reanimationseinsätze fordern Feuerwehr und Rettungsdienst

    Neben den Brandeinsätzen war die Feuerwehr Dresden am 27. März auch bei mehreren Reanimationseinsätzen gefordert. Dabei kamen neben Kräften der Berufsfeuerwehr und der Stadtteilfeuerwehren auch qualifizierte Ersthelfer zum Einsatz, die über eine Lebensretter-App alarmiert wurden.

    In einem Fall in einer Sporthalle unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst bei der Reanimation eines Patienten, der leblos aufgefunden wurde. Die Einsatzkräfte bildeten ein sogenanntes High-Performance-Team, bei dem jede Person klar definierte Aufgaben übernimmt, um die Wiederbelebungsmaßnahmen effizient und ohne Zeitverlust durchzuführen.

    Ein weiterer Reanimationseinsatz fand in einem Kellergeschoss statt, wo bereits mehrere Ersthelfer und Rettungskräfte vor Ort waren. Auch hier wurde ein High-Performance-Team gebildet. Nach Wiedererlangen eines Spontankreislaufs konnte die betroffene Person gerettet und unter fortlaufender Reanimation ins Krankenhaus transportiert werden. Angehörige wurden vor Ort betreut, die Polizei sowie ein Kriseninterventionsteam übernahmen die weitere Betreuung.

    Rettungsdienst und Feuerwehr im Dauereinsatz

    Insgesamt wurde der Rettungsdienst in den vergangenen 24 Stunden 240-mal alarmiert, davon in 62 Fällen mit Notarzt. Zudem führten die Einsatzkräfte 175 qualifizierte Krankentransporte durch. Der Rettungshubschrauber kam viermal im Leitstellenbereich zum Einsatz.

    Die Feuerwehr Dresden bewältigte im selben Zeitraum 12 Brandeinsätze, 19 Hilfeleistungen sowie zwei Fehlalarme durch automatische Brandmeldeanlagen. Die Einsätze am 27. März zeigen die Vielseitigkeit und Belastbarkeit der Einsatzkräfte in der Landeshauptstadt.

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    Als Redaktionsmitglied von Blaulicht-Nachrichten.de berichte ich über Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten im regionalen und überregionalen Raum. Mein besonderes Interesse gilt der transparenten Aufarbeitung komplexer Einsatzlagen sowie der verständlichen Darstellung behördlicher Mitteilungen für die Öffentlichkeit. Sorgfalt, Quellenprüfung und journalistische Neutralität stehen für mich an erster Stelle.

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