Am 22. Februar kam es im Essener Hauptbahnhof zu einem Vorfall, bei dem eine 25-jährige Frau die Einsatzkräfte attackierte. Zuvor hatte sie in einem Telekommunikationsgeschäft randaliert und die Mitarbeiter beleidigt. Die Situation eskalierte, als die Beamten versuchten, sie aus dem Geschäft zu bringen.
Gegen 13:35 Uhr informierte ein Angestellter des Geschäfts die Polizei über das aggressive Verhalten der Kundin. Bei ihrem Eintreffen zeigte sich die Frau uneinsichtig und weigerte sich, den erteilten Platzverweis zu befolgen. Auch die Androhung einer zwangsweisen Entfernung ignorierte sie. Die Beamten ergriffen daraufhin die Frau und führten sie aus dem Geschäft. Währenddessen wehrte sich die Essenerin, indem sie sich mehrfach fallen ließ und die Polizisten mit Schlägen und Tritten angriff.
Um die Situation zu entschärfen, brachten die Beamten die aggressive Frau zu Boden und fesselten sie. In diesem Moment versuchte sie, einen der Polizisten in die Hand zu beißen. Nach einer Belehrung äußerte sich die Beschuldigte nicht zu den Vorwürfen, beleidigte jedoch die Einsatzkräfte und bat anschließend um ärztliche Hilfe.
Ein Rettungswagen brachte die Frau, begleitet von der Bundespolizei, in ein Krankenhaus. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Sachbeschädigung, Körperverletzung sowie Widerstand und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

