Heiligenhafen – Am Samstagabend, dem 14. März 2026, kam es im Jachthafen Heiligenhafen zu einem Zwischenfall, bei dem ein Mann in das Hafenbecken stürzte. Ein Ehepaar aus Ostholstein, das zu diesem Zeitpunkt am Hafen spazieren war, bemerkte den Vorfall und leistete unverzüglich Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen.
Beobachtung am Hafen: Unsicherer Gang führt zu Sturz
Gegen 21:00 Uhr fiel dem Ehepaar ein Mann auf einem der Stege des Jachthafens auf, der einen unsicheren Gang zeigte. Aus Sorge um seine Sicherheit behielten sie ihn im Blick. Als der Mann versuchte, auf ein Boot zu steigen, verlor er das Gleichgewicht und stürzte ins Wasser.
Schnelle Hilfe durch Passanten
Der 59-jährige Ehemann des Paares reagierte sofort und sprang dem Mann zur Hilfe. Er hielt ihn im Wasser über Wasser, bis die alarmierten Rettungskräfte eintrafen. Dank des beherzten Eingreifens des Ehepaars konnte Schlimmeres verhindert werden.
Rettung durch Einsatzkräfte und DGzRS
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes konnten den 58-jährigen Mann aus dem Kreis Plön schließlich aus dem Hafenbecken ziehen. Das Seenotrettungsboot Heiligenhafen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) unterstützte die Rettungsmaßnahmen, indem es die Einsatzstelle ausleuchtete.
Vorsorgliche medizinische Versorgung
Nach der Rettung wurde der Mann vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, um mögliche gesundheitliche Folgen des Sturzes ins Wasser abzuklären und zu behandeln. Über den genauen Gesundheitszustand liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.
Hafenbecken als Gefahrenstelle
Der Vorfall verdeutlicht die potenziellen Gefahren, die von Wasserflächen wie Hafenbecken ausgehen können, insbesondere wenn Personen sich unsicher bewegen. Die schnelle Reaktion von Passanten und Rettungskräften ist in solchen Situationen entscheidend, um Leben zu retten.
Appell zur Vorsicht am Wasser
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, am und im Bereich von Gewässern stets vorsichtig zu sein und bei Beobachtung von Personen in Notlage umgehend Hilfe zu leisten oder Rettungskräfte zu alarmieren.
Dank an die Helfer
Das beherzte Eingreifen des Ehepaars aus Ostholstein wird als vorbildlich gewürdigt. Ohne deren Aufmerksamkeit und schnelle Hilfe hätte der Einsatz für die Rettungskräfte deutlich schwieriger verlaufen können.

