Ein 36-jähriger Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit sorgte am Chemnitzer Hauptbahnhof für Aufregung, nachdem er bereits am Vortag in Erscheinung trat. Am 20. Februar 2026 gegen 17:30 Uhr wurde die Bundespolizei von einer Zugbegleiterin informiert, dass der Mann am Bahnsteig 5 aggressiv auf sie zuging, sie zurückdrängte und ihr ins Gesicht spuckte, bevor er in Richtung Stadtgebiet flüchtete.
Eine Kollegin der Zugbegleiterin nahm die Verfolgung auf, während die Einsatzkräfte der Bundespolizei schnell zur Einsatzstelle eilten. In der Georgstraße konnten die Beamten den Mann und den Zeugen in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt antreffen. Der Beschuldigte wurde zu Boden gebracht und gefesselt, bevor er zur Dienststelle gebracht wurde. Der Zeuge blieb unverletzt. Es stellte sich heraus, dass es sich um den gleichen Mann handelte, der bereits am Vortag durch sein Verhalten aufgefallen war.
Gegen den 36-Jährigen wurden mehrere Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Nötigung erstattet. Nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde der Mann gegen 20:00 Uhr wieder auf freien Fuß gesetzt.

