Am Samstag endete die Reise für einen 38-jährigen georgischen Mann und seinen 14-jährigen aserbaidschanischen Sohn bereits an der Grenze bei Ludwigsdorf (BAB 4). Die Bundespolizei verweigerte beiden die Einreise nach Deutschland und ordnete die Rückführung in die Herkunftsländer an.
Feststellung fehlender Einreisevoraussetzungen
Die beiden Männer waren zuvor bei der polnischen Einreisekontrolle aufgefallen, da sie die Einreisevoraussetzungen für Polen nicht erfüllten. Daraufhin wurden sie nach Deutschland zurückgewiesen. Bei der Übernahme durch die Bundespolizei am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf prüften die Beamten erneut die Dokumente und Aufenthaltsberechtigungen. Dabei stellten sie fest, dass weder für Deutschland die Einreise- noch die Aufenthaltsvoraussetzungen erfüllt waren.
Einleitung strafrechtlicher Maßnahmen
Die Bundespolizei nahm den georgischen Vater und seinen Sohn in Gewahrsam. Gegen beide wurden Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts eingeleitet. Die Ermittlungen ergaben, dass sich der Vater bereits seit 2023 im Schengenraum aufhielt und dort einer unerlaubten Erwerbstätigkeit nachging.
Besondere Umstände beim Sohn
Der 14-jährige Sohn kam gemeinsam mit seiner Mutter trotz einer vorherigen Einreiseverweigerung nach Deutschland. Die Mutter hat Deutschland zwischenzeitlich wieder verlassen. Gegen den Sohn lag bereits ein Einreise- und Aufenthaltsverbot vor, weshalb auch für ihn die Einreise verweigert wurde.
Rückführung in die Herkunftsländer
Da eine Zurückweisung nach Polen nicht möglich war, einigten sich die Behörden darauf, die Rückführung der beiden Männer in ihre Herkunftsstaaten zu veranlassen. Am Sonntag um 10:10 Uhr startete der Rückflug vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) nach Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans.
Grenzkontrollen bleiben Schwerpunkt der Bundespolizei
Die Bundespolizei betont, dass die Einhaltung der Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen an den Grenzen weiterhin ein zentrales Aufgabenfeld ist. Verstöße werden konsequent verfolgt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet, um die Sicherheit und Ordnung an den Grenzen zu gewährleisten.

