Am Freitagabend, den 13. März 2026, wurde ein 31-jähriger Mann aus Gütersloh in Bielefeld Opfer einer Bedrohung mit einem Baseballschläger. Die Tat ereignete sich im Bereich der Hermann-Kleinewächter-Straße, nachdem der Mann von einem Kauf eines iPhones zurückgetreten war. Die Polizei Bielefeld hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach den Tätern.
Treffen zur Übergabe des Handys
Der 31-Jährige hatte über ein Internetverkaufsportal den Kauf eines iPhones vereinbart. Die Übergabe sollte um 20:00 Uhr an der Hermann-Kleinewächter-Straße erfolgen. Der Käufer parkte sein Fahrzeug in der Nähe der Carl-Schmid-Straße, als ihn der vermeintliche Verkäufer ansprach und zu Fuß etwa 30 Meter weiter in Richtung des nahegelegenen Theaters führte. Dort erhielt er einen versiegelten iPhone-Karton samt Rechnung.
Misstrauen führt zum Rücktritt vom Kauf
Der Mann wurde aufgrund des Gewichts des Kartons misstrauisch und entschied sich, von dem Kauf zurückzutreten. Er legte die Ware ab und begab sich zurück zu seinem Fahrzeug. Währenddessen wurden der Verkäufer und eine weitere Person, die sich in der Nähe aufgehalten hatte, aufmerksam und folgten dem 31-Jährigen zügig.
Bedrohung mit Baseballschläger
Als der Mann seinen Wagen erreichte, setzte er sich rechtzeitig hinein und schloss die Türen. Die beiden unbekannten Personen näherten sich dem Auto und bedrohten ihn mit einem Baseballschläger. Im Anschluss flüchteten sie in Richtung des Theaters, ohne weitere Handlungen vorzunehmen.
Beschreibung der Tatverdächtigen
Das Opfer beschrieb die beiden Tatverdächtigen als südländisch aussehend, dunkel gekleidet und mit Kapuzen. Beide sollen noch nicht volljährig sein. Einer der Männer trug einen silbernen Baseballschläger bei sich.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei Bielefeld hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Angaben zu den beiden Tatverdächtigen machen können. Hinweise werden vom Kriminalkommissariat 14 unter der Telefonnummer 0521-545-0 entgegengenommen.
Verhaltenshinweise bei Internetkäufen
Der Vorfall zeigt erneut die Risiken, die mit privaten Internetkäufen einhergehen können. Sicherheitsbehörden empfehlen, sich bei solchen Treffen möglichst an öffentlichen, gut einsehbaren Orten zu verabreden und im Zweifel Begleitung mitzunehmen. Zudem sollte man bei Zweifeln am angebotenen Produkt vorsichtig sein und gegebenenfalls von einem Kauf absehen.
Ermittlungen laufen weiter
Die Polizei prüft derzeit, ob es weitere ähnliche Vorfälle in der Region gibt und arbeitet daran, die Identität der Tatverdächtigen zu klären. Bislang sind keine weiteren Details zum Motiv oder weiteren Hintergründen bekannt.

