Am 24. November 2025 kam es in der Elisabethstraße im Kieler Stadtteil Gaarden zu einem schweren Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft. Nach monatelangen Ermittlungen konnten die Behörden nun zwei Tatverdächtige identifizieren. Für beide wurden Untersuchungshaftbefehle erlassen. Während ein Tatverdächtiger bereits festgenommen wurde, wird der zweite dringend Tatverdächtige weiterhin gesucht.
Festnahme eines Tatverdächtigen in Köln
Am 3. März 2026 nahmen Polizeikräfte einen 19-jährigen Mann mit litauischer Staatsangehörigkeit in Köln fest. Die Festnahme erfolgte nach intensiven Ermittlungen des Kommissariats 13 der Bezirkskriminalinspektion (BKI) Kiel, die unter anderem Spurenauswertungen und umfangreiche Ermittlungsarbeit umfassten. Der junge Mann befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Weiterer Tatverdächtiger auf der Flucht
Der zweite Tatverdächtige, ein 32-jähriger litauischer Staatsbürger namens Marius Gegzna, ist derzeit unbekannten Aufenthalts. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach ihm. Gegen ihn besteht der dringende Tatverdacht des besonders schweren Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Aufgrund der anhaltenden Fluchtgefahr wurde auf Beschluss des Amtsgerichts Kiel ein Foto des Mannes veröffentlicht, um Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Ermittler wenden sich an die Öffentlichkeit und bitten um Mithilfe. Wer Angaben zum Aufenthaltsort von Marius Gegzna machen kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Kiel unter der Telefonnummer 0431-160 33 33 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Die Polizei betont, dass jede noch so kleine Information hilfreich sein kann, um den Tatverdächtigen zu finden und weitere Ermittlungen voranzutreiben.
Hintergrund der Ermittlungen
Der bewaffnete Raubüberfall hatte im November 2025 für erhebliches Aufsehen gesorgt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel wurden seitdem intensiv fortgeführt. Die Festnahme des ersten Tatverdächtigen und die Öffentlichkeitsfahndung nach dem zweiten sind wichtige Schritte im weiteren Verlauf des Verfahrens.
Ermittlungsstand und rechtliche Schritte
Für beide Tatverdächtige wurden Untersuchungshaftbefehle durch das Amtsgericht Kiel erlassen. Die Staatsanwaltschaft Kiel führt die Ermittlungen mit Unterstützung der Bezirkskriminalinspektion Kiel. Weitere Details zu den Hintergründen oder zum Ablauf der Tat wurden von den Behörden bisher nicht veröffentlicht, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.
Polizeiliche Maßnahmen und Sicherheit in Gaarden
Die Polizei hat ihre Präsenz im Stadtteil Gaarden nach dem Vorfall verstärkt, um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten und weitere Straftaten zu verhindern. Die Ermittler arbeiten weiterhin eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen, um alle relevanten Spuren auszuwerten und den Fall umfassend aufzuklären.
Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden.

