Die Kriminalpolizei Pirmasens hat einen weiteren Erfolg im Kampf gegen eine mutmaßliche Gruppierung von Rezeptfälschern erzielt. Am Mittwoch, dem 11. März 2026, wurden in Leverkusen zwei Männer und eine Frau festgenommen, die im Verdacht stehen, Teil eines überregional agierenden Netzwerks zu sein.
Weitere Festnahmen nach ersten Zugriffen in Rheinland-Pfalz
Bereits am 26. Februar 2026 waren in Thaleischweiler, Landkreis Südwestpfalz, zwei Personen im Zusammenhang mit den Ermittlungen festgenommen worden. Die aktuellen Festnahmen in Nordrhein-Westfalen bauen auf diesen ersten Zugriffen auf und deuten auf eine umfangreiche, grenzüberschreitende Struktur hin.
Haftbefehle erlassen – Ermittlungen laufen
Nach der Vorführung der drei in Leverkusen festgenommenen Personen am Donnerstag, dem 12. März 2026, vor dem Amtsgericht Zweibrücken wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen die 31- und 47-jährigen Männer sowie die 43-jährige Frau erlassen. Die Behörden gehen davon aus, dass die Verdächtigen in die Fälschung von Rezepten und damit verbundene Betrugsdelikte verwickelt sind.
Überregionale Verbindungen vermutet
Die Kriminalpolizei Pirmasens bewertet die Festnahmen als wichtigen Schritt, um die Aktivitäten der mutmaßlichen Bande einzudämmen. Nach derzeitiger Einschätzung sind die Beschuldigten Teil eines überregionalen Netzwerks, das möglicherweise in mehreren Bundesländern agiert. Konkrete Details zu den Taten und den genauen Strukturen werden im Zuge der laufenden Ermittlungen weiterhin zurückhaltend behandelt.
Ermittlungsstand und Ausblick
Die Polizei betont, dass aufgrund der sensiblen und laufenden Ermittlungen derzeit keine weiteren Informationen zu den Hintergründen der Tat oder zu möglichen weiteren Verdächtigen veröffentlicht werden können. Die Ermittler arbeiten weiterhin daran, das gesamte Ausmaß der mutmaßlichen Straftaten aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Polizeiliche Maßnahmen und Kontakthinweise
Die Festnahmen erfolgten im Rahmen koordinierter Einsätze, die auf Hinweise und umfangreiche Ermittlungsarbeit zurückgehen. Die Polizeidirektion Pirmasens bittet die Bevölkerung weiterhin um Mithilfe und weist darauf hin, dass bei relevanten Beobachtungen oder Hinweisen die zuständigen Stellen kontaktiert werden können.
Für Presseanfragen steht die Polizeidirektion Pirmasens unter den Telefonnummern 0631 369-15007 oder 0631 369-15199 sowie per E-Mail an pdpirmasens.presse@polizei.rlp.de zur Verfügung.

