Am Dienstagabend kam es auf den Autobahnen rund um Kaiserslautern zu mehreren Geschwindigkeitsverstößen, die von der Polizei mit Mess- und Videotechnik dokumentiert wurden. Zwei Autofahrer wurden dabei mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gemessen, was nun Konsequenzen nach sich zieht.
Erster Fahrer mit Tempo 200 auf der A63
Ein 23-jähriger Audi-Fahrer fiel einer Zivilstreife der Zentralen Verkehrsdienste des Polizeipräsidiums Westpfalz zunächst auf der A6 durch seine überhöhte Geschwindigkeit auf. Er wurde mit 173 km/h bei erlaubten 130 km/h gemessen. Zudem unterschritt er den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug erheblich: Statt der erforderlichen 67,5 Meter betrug sein Abstand nur 18 Meter.
Im weiteren Verlauf ignorierte der Fahrer auf der A63 mehrfach aufgestellte Verkehrszeichen und beschleunigte dort auf 200 km/h, obwohl nur 100 km/h erlaubt sind. Für diese Verstöße erwarten ihn ein Bußgeld im vierstelligen Bereich sowie ein Fahrverbot von drei Monaten.
Zweiter Fahrer mit mehrfachen Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der A6
Auch ein 39-jähriger Skoda-Fahrer geriet ins Visier der Polizei. Auf der A6 wurde er mit 200 km/h bei erlaubten 130 km/h gemessen. Nachdem er durch den Verkehr zunächst zum Abbremsen gezwungen wurde, beschleunigte er erneut und erreichte 172 km/h.
Für diese mehrfachen Verstöße drohen dem Fahrer ebenfalls ein vierstelliges Bußgeld sowie ein Fahrverbot von einem Monat.
Polizeiliche Maßnahmen und Appell an Verkehrsteilnehmer
Die Messungen erfolgten mit einem Zivilfahrzeug, das mit moderner Mess- und Videotechnik ausgestattet ist. Die Polizei weist darauf hin, dass solche Überschreitungen nicht nur Bußgelder und Fahrverbote nach sich ziehen, sondern auch die Verkehrssicherheit erheblich gefährden.
Besonders in Zeiten hoher Spritpreise sei es wichtig, sich an die Verkehrsregeln zu halten, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit auf den Autobahnen zu gewährleisten. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die zulässigen Geschwindigkeiten und Abstände einzuhalten.
Ausblick
Die betroffenen Fahrer müssen mit entsprechenden Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen. Die Polizei kündigt weiterhin verstärkte Kontrollen auf den Autobahnen in der Region an, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Raser konsequent zu ahnden.

