Am 26. März 2026 kam es gegen 14:30 Uhr auf der Nordendstraße in Radolfzell zu einem Vorfall, bei dem ein vierjähriges Mädchen unvermittelt von einem unbekannten Mann mit einem Regenschirm ins Gesicht geschlagen wurde. Das Kind befand sich zu diesem Zeitpunkt vor der Kinderkrippe „Entdeckerkiste“ und wartete dort.
Vorfall vor Kinderkrippe in Radolfzell
Nach Angaben der Polizei lief der unbekannte Mann auf dem Fußweg an der Kinderkrippe vorbei. Ohne erkennbaren Anlass schlug er dem Mädchen mit einem Regenschirm ins Gesicht. Eine Passantin, die den Vorfall beobachtete, stellte den Mann zur Rede, woraufhin dieser sofort die Flucht ergriff.
Leichte Verletzungen, keine medizinische Behandlung erforderlich
Das vierjährige Kind erlitt durch den Schlag leichte Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen war jedoch keine ärztliche Behandlung notwendig. Die Polizei betont, dass die genaue Motivation des Täters bislang nicht bekannt ist und die Ermittlungen weiterlaufen.
Beschreibung des Tatverdächtigen
Die Polizei konnte eine Beschreibung des unbekannten Mannes ermitteln: Er soll etwa 60 bis 70 Jahre alt sein und eine Teilglatze haben. Zum Tatzeitpunkt war er dunkel gekleidet und führte einen Regenschirm mit sich, mit dem er den Schlag ausführte.
Zeugenaufruf der Polizei
Das Polizeirevier Radolfzell bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem beschriebenen Mann geben können, sich zu melden. Insbesondere werden Zeugen gesucht, die den Täter vor oder nach der Tat gesehen haben oder Angaben zu dessen Identität machen können.
Hinweise nimmt das Polizeirevier Radolfzell unter der Telefonnummer 07732 95066-0 entgegen.
Polizeiliche Ermittlungen laufen
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären und den Täter zu ermitteln. Bislang liegen keine weiteren Informationen vor. Die Behörden bitten die Bevölkerung um Mithilfe, um den Sachverhalt umfassend aufzuklären.
Prävention und Sicherheit in öffentlichen Bereichen
Der Vorfall vor der Kinderkrippe wirft erneut die Frage nach der Sicherheit von Kindern in öffentlichen Bereichen auf. Eltern und Betreuungseinrichtungen werden dazu angehalten, auf verdächtige Situationen zu achten und gegebenenfalls sofort die Polizei zu informieren.
Die Polizei betont, dass solche Taten nicht toleriert werden und intensiv verfolgt werden, um die Sicherheit in der Region zu gewährleisten.

