Am Dienstagnachmittag, den 23. März 2026, ereignete sich gegen 13:20 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 7 (A7) in Fahrtrichtung Flensburg. Zwischen den Anschlussstellen Kaltenkirchen und Bad Bramstedt kollidierten mehrere Fahrzeuge, was zu einer Vollsperrung der Autobahn führte und erhebliche Verkehrsbehinderungen verursachte.
Unfallhergang und beteiligte Fahrzeuge
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte eine Pkw-Fahrerin auf der A7 zum Überholen auf den linken Fahrstreifen wechseln. Dabei übersah sie offenbar einen von hinten mit höherer Geschwindigkeit herannahenden Pkw. Der Fahrer dieses Fahrzeugs konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den vorausfahrenden Wagen auf. Durch den Aufprall geriet eines der beiden Autos ins Schleudern und prallte anschließend gegen einen Lastkraftwagen.
Verletzte und medizinische Versorgung
Bei dem Unfall wurden zwei Personen verletzt. Die Fahrerin des ersten Pkw zog sich schwere Verletzungen zu, während der Fahrer des zweiten Pkw leichter verletzt wurde. Beide Verletzten wurden umgehend mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht, um dort medizinisch versorgt zu werden. Über den genauen Gesundheitszustand der Verletzten liegen keine weiteren Informationen vor.
Auswirkungen auf den Verkehr
Aufgrund des Unfalls musste die A7 in Richtung Norden zwischen den Anschlussstellen Kaltenkirchen und Bad Bramstedt vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde ab Kaltenkirchen von der Autobahn abgeleitet. Diese Maßnahme führte zu erheblichen Rückstaus und Verzögerungen im Berufsverkehr. Die Vollsperrung hielt bis mindestens 15 Uhr an, eine genaue Dauer war zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht bekannt.
Polizeiliche Maßnahmen und weitere Ermittlungen
Die Polizei Neumünster war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern, den Verkehr umzuleiten und die Unfallaufnahme durchzuführen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Dabei wird insbesondere geprüft, ob ein Fahrfehler oder weitere Faktoren zum Zusammenstoß geführt haben.
Empfehlungen für Verkehrsteilnehmer
Die Polizei rät Verkehrsteilnehmern, den Bereich um Kaltenkirchen weiträumig zu umfahren und sich auf längere Fahrzeiten einzustellen. Zudem wird zu besonderer Vorsicht und angepasster Geschwindigkeit geraten, da durch die Unfallaufnahme und die Sperrung mit erhöhtem Verkehrsaufkommen auf den Ausweichstrecken zu rechnen ist.
Zusammenfassung
Der Verkehrsunfall auf der A7 bei Kaltenkirchen hat am Dienstagnachmittag zu einer längeren Vollsperrung und erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Zwei Personen wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei ermittelt weiterhin zum Unfallhergang. Verkehrsteilnehmer sollten die Hinweise beachten und alternative Routen nutzen.

