In der Nacht zum Sonntag, 15. März 2026, wurde eine 87-jährige Seniorin am Straßburger Platz im Kölner Stadtteil Neubrück Opfer eines Raubüberfalls. Der Täter bedrohte die Frau und ihre 65-jährige Begleiterin mit einem Messer und erzwang die Herausgabe der Tasche der Seniorin. Die Polizei Köln bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung, um den Tatverdächtigen zu ermitteln.
Vorfall am späten Abend
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Überfall gegen 0:40 Uhr. Die beiden Frauen waren auf dem Weg zu ihrem Fahrzeug, das auf einer Parkfläche am Straßburger Platz abgestellt war. Kurz bevor sie das Auto erreichten, näherte sich ein junger Mann auf einem Fahrrad von hinten und sprach die Frauen zunächst an, ob sie Geld wechseln könnten. Nachdem beide dies verneint hatten, zog der Mann ein großes Messer und forderte unter Androhung von Gewalt die Tasche der 87-Jährigen.
Täterbeschreibung und Fluchtweg
Der Unbekannte wird als etwa 20 Jahre alt beschrieben, mit einer Körpergröße zwischen 170 und 175 Zentimetern. Er hat schwarze Haare und trug dunkle Kleidung. Zudem sprach er gebrochenes Deutsch. Nach der Übergabe der Tasche stieg der Täter wieder auf sein schwarzes Fahrrad und flüchtete in Richtung Europaring.
Polizeiliche Ermittlungen und Zeugenaufruf
Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die zur Tatzeit oder im Nachgang Beobachtungen am Straßburger Platz oder im Bereich des Europarings gemacht haben, sich zu melden. Hinweise können telefonisch unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de gegeben werden.
Hintergrund und Sicherheitslage
Die Polizei weist darauf hin, dass insbesondere in den Abend- und Nachtstunden in einigen Stadtteilen erhöhte Vorsicht geboten ist. Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang unklar, und es wird empfohlen, verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden. Die Beamten setzen auf die Mithilfe der Bevölkerung, um den Täter schnell zu fassen und weitere Straftaten zu verhindern.
Prävention und Verhaltenstipps
Seniorinnen und Senioren sowie andere gefährdete Personen werden dazu angehalten, bei Dunkelheit und in weniger frequentierten Bereichen möglichst in Begleitung unterwegs zu sein und auf ihre Umgebung zu achten. Im Notfall sollte sofort die Polizei verständigt werden.
Weiteres Vorgehen
Die Polizei wird die Ermittlungen fortsetzen und prüft derzeit, ob es Zusammenhänge mit ähnlichen Vorfällen in der Umgebung gibt. Die Öffentlichkeit wird gebeten, keine eigenständigen Nachforschungen anzustellen, sondern alle relevanten Informationen den Behörden zukommen zu lassen.

