Am 9. März 2026 wurde die Polizei Braunschweig zu einem Einsatz in der Langen Straße gerufen, nachdem dort ein Mann mehrere Personen auf Fahrrädern und E-Scootern grundlos angegriffen hatte. Der Vorfall ereignete sich gegen 15:30 Uhr vor einem Kino in der Innenstadt.
Angriffe auf Verkehrsteilnehmer
Nach Angaben der Polizei schlug der 29-jährige Braunschweiger Mann um sich und versuchte gezielt, vorbeifahrende Radfahrer und E-Scooter-Fahrer zu attackieren. Einem E-Scooter-Fahrer versuchte er mit der Faust zu schlagen, was durch ein Ausweichmanöver verhindert werden konnte. Zudem versuchte der Tatverdächtige, gegen ein Fahrrad zu treten, was nur knapp misslang.
Polizeieinsatz und Festnahme
Als die Polizei am Einsatzort eintraf, befand sich der Mann offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand. Um die Situation zu kontrollieren und weitere Angriffe zu verhindern, legten die Einsatzkräfte dem 29-Jährigen Handfesseln an. Anschließend wurde er in Gewahrsam genommen.
Rechtliche Konsequenzen
Der Tatverdächtige muss sich nun in zwei Fällen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten. Weitere Details zu den Ermittlungen wurden von der Polizei bislang nicht veröffentlicht.
Zeugenaufruf der Polizei
Die Polizei Braunschweig bittet Personen, die am 9. März in der Langen Straße unterwegs waren und von dem Vorfall betroffen sind oder Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Insbesondere werden die beiden Personen gesucht, die beinahe von dem Mann verletzt wurden.
Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Mitte unter der Telefonnummer 0531-476 3115 entgegen.
Hintergrund und Sicherheitslage
Die Polizei weist darauf hin, dass der Vorfall im Straßenverkehr eine ernste Gefährdung für die betroffenen Verkehrsteilnehmer darstellt. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Ermittlungen zum Motiv des Mannes sowie zu weiteren Umständen dauern an.
Kontaktmöglichkeiten für Rückfragen
Für Rückfragen steht die Polizei Braunschweig, Öffentlichkeitsarbeit, unter den Telefonnummern 0531/476-3032, -3033 und -3034 sowie per E-Mail an pressestelle@pi-bs.polizei.niedersachsen.de zur Verfügung.

