Am Sonntag, den 22. März 2026, kam es am Hauptbahnhof Ludwigshafen zu einem Handtaschenraub, bei dem eine 80-jährige Seniorin leicht verletzt wurde. Die Tat ereignete sich zwischen 13:30 und 13:45 Uhr in der Unterführung zwischen Gleis 3 und Gleis 5. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe, um die Täter zu identifizieren und weitere Straftaten zu verhindern.
Vorfall im Bereich der Unterführung
Nach Angaben der Polizei sprachen zwei bislang unbekannte Männer die Seniorin zunächst direkt an und forderten von ihr 10 Euro. Die Frau lehnte die Forderung ab und setzte ihren Weg fort. Die beiden Männer folgten ihr daraufhin in die Unterführung zwischen Gleis 3 und Gleis 5.
Dort entrissen sie der 80-Jährigen gewaltsam ihre Handtasche. Durch den Raub fiel die Seniorin zu Boden und zog sich leichte Verletzungen zu. Trotz des Sturzes gelang es ihr, sich aufzurappeln und einen der Täter bis zum Bahnhofsvorplatz zu verfolgen.
Beschreibung der Tatverdächtigen
Die Polizei beschreibt die beiden Männer als etwa 18 bis 20 Jahre alt und ungefähr 1,75 Meter groß. Beide haben kurze, schwarze Haare. Einer der Täter trug eine mittelgraue Hose sowie einen dunkel gehaltenen, grobmaschig gestrickten Pullover. Über die Bekleidung des zweiten Täters liegen keine weiteren Details vor.
Polizei sucht Zeugen und Hinweise
Die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich zu melden. Insbesondere werden Beobachtungen rund um die Unterführung und den Bahnhofsvorplatz am Sonntagmittag erbeten.
Zeugen können sich telefonisch unter der Nummer 0621 963-24150 oder per E-Mail an piludwigshafen1@polizei.rlp.de wenden. Die Polizei betont, dass auch kleinste Hinweise zur Aufklärung der Tat beitragen können.
Hintergrund und Sicherheitsappell
Handtaschenraub ist eine Straftat, die besonders ältere Menschen häufig betrifft. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang zur erhöhten Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum und empfiehlt, Wertgegenstände möglichst unauffällig zu tragen. Zudem sollten Personen bei aufdringlichen Ansprachen in der Öffentlichkeit möglichst schnell Hilfe suchen oder sich an anwesende Personen wenden.
Weitere Informationen
Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei prüft, ob es Zusammenhänge mit ähnlichen Straftaten in der Region gibt. Die Bevölkerung wird gebeten, vorsichtig zu sein und verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden.

