Am Donnerstagabend, den 19. März 2026, wurde eine Frau in Hagen-Haspe Opfer häuslicher Gewalt durch ihren Lebensgefährten. Die Polizei wurde zu dem Einsatz gerufen, nachdem es in der gemeinsamen Wohnung zu einem Streit gekommen war, der in körperlicher Gewalt endete. Die Frau musste anschließend in einem Krankenhaus behandelt werden.
Polizeieinsatz in Hagen-Haspe
Die eingesetzten Polizeibeamten trafen vor Ort auf die 52-jährige Frau und ihren gleichaltrigen Lebensgefährten. Beide Personen waren alkoholisiert und emotional aufgebracht. Im Gespräch berichteten sie von einem Streit, der eskaliert war. Die Frau gab an, dass ihr Partner sie mehrfach mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen und ihr zudem einen Kopfstoß auf die Nase versetzt habe.
Tatbestände und polizeiliche Maßnahmen
Der 52-jährige Mann bestätigte die Vorwürfe seiner Lebensgefährtin und zeigte sich reumütig bezüglich des Vorfalls. Laut Angaben der Frau soll es bereits in der Vergangenheit zu Übergriffen gekommen sein. Aufgrund der Verletzungen wurde die Frau von einer Rettungswagenbesatzung zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Rechtliche Konsequenzen für den Tatverdächtigen
Im Anschluss an die Ermittlungen erhielt der Mann ein Rückkehrverbot für die gemeinsame Wohnung für die Dauer von 14 Tagen. Seine Wohnungsschlüssel verblieben in der Wohnung, um die Sicherheit der Frau zu gewährleisten. Im Beisein der Polizei konnte er persönliche Gegenstände für den täglichen Gebrauch aus der Wohnung holen. Zudem wurde gegen ihn eine Strafanzeige wegen häuslicher Gewalt erstattet.
Hintergrund und weitere Vorgehensweise
Die Polizei Hagen weist darauf hin, dass häusliche Gewalt ein ernstzunehmendes Problem ist und betroffene Personen sich jederzeit an die Behörden wenden können. Die Ermittlungen zu dem Vorfall in Haspe dauern an, weitere Details wurden aus Gründen des Opferschutzes nicht veröffentlicht.
Die Stadt Hagen und die örtlichen Sicherheitsbehörden setzen sich kontinuierlich für den Schutz von Gewaltopfern ein und bieten Hilfsangebote für Betroffene häuslicher Gewalt an.

