Am vergangenen Wochenende sorgten mehrere Vorfälle in Dresden für einen erhöhten Einsatz der Bundespolizei und der DB Sicherheit. Zwei erhebliche Sachbeschädigungen wurden registriert, die die Einsatzkräfte in Atem hielten.
Der erste Vorfall ereignete sich am Samstagabend, dem 21. Februar 2026, gegen 22:15 Uhr im Bahnhof Dresden-Neustadt. Die Bundespolizei erhielt einen Hinweis auf eine körperliche Auseinandersetzung. Ein 30-jähriger polnischer Staatsbürger geriet dort in Konflikt mit Mitarbeitern der DB Sicherheit. Bei Eintreffen der Beamten zeigte sich der Mann äußerst aggressiv und beleidigte die Einsatzkräfte verbal. Die Situation eskalierte, als der Randalierer die Tür zum Warteraum aufriss und diese mit voller Wucht gegen die Wand schlug, wodurch sowohl die Tür als auch das Mauerwerk erheblich beschädigt wurden. Ein versuchter Spuckangriff auf einen Beamten blieb erfolglos. Ein Alkoholtest ergab, dass der Mann unter dem Einfluss von Alkohol stand.
Am Sonntagnachmittag, den 22. Februar 2026, kam es zu einem weiteren Vorfall am Emerich-Ambros-Ufer. Dort stellte eine Streife der DB Sicherheit um 13:34 Uhr einen 29-jährigen Deutschen fest, der dabei war, das Stellwerk der Bahn mit Graffiti zu besprühen. Als der Mann die Sicherheitskräfte bemerkte, versuchte er zunächst zu fliehen, brach diesen Versuch jedoch ab. Vor Ort wurde ein frisches Graffiti mit einer Fläche von etwa sechs Quadratmetern entdeckt. Die Bundespolizei leitete daraufhin ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung ein und informierte den Tatverdächtigen über seine Rechte.
In beiden Fällen dauern die Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Dresden an.

