Am Samstag, den 21. Februar 2026, konnte die Bundespolizei Bremen dank des Einsatzes eines Super-Recognizers gleich drei gesuchte Personen am Hauptbahnhof identifizieren. Dies geschah innerhalb weniger Stunden und zeigt die Effizienz der Gesichtserkennungstechnologie.
Der erste Erfolg stellte sich gegen 12:50 Uhr ein, als ein 39-jähriger Mann auf dem Bahnhofsvorplatz erkannt wurde. Der Bundespolizist wusste, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Oldenburg vorlag. Der Bremer war zuvor vom Amtsgericht Wilhelmshaven wegen mehrerer Delikte, darunter Fahren ohne Fahrerlaubnis und Sachbeschädigung, verurteilt worden. Da er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hatte, wurde die einjährige Haftstrafe nun vollstreckt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Etwa drei Stunden später, gegen 15:30 Uhr, identifizierte der Super-Recognizer zwei junge Männer im Hauptbahnhof. Einer von ihnen war bereits seit zwei Tagen wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an einem schweren räuberischen Diebstahl gesucht. Videoauswertungen bestätigten, dass auch der zweite Heranwachsende in diese Tat involviert war. Die beiden Männer, 17 und 19 Jahre alt, wurden festgenommen und müssen sich nun wegen schweren räuberischen Diebstahls verantworten.

