Am Freitagnachmittag, dem 20. Februar 2026, kam es in einem Regionalexpress auf der Strecke zwischen Halberstadt und Magdeburg zu einem Vorfall, bei dem ein Reisender verletzt wurde. Gegen 15:40 Uhr schlug ein bislang unbekannter Mann am Bahnhof Magdeburg-Buckau mehrfach mit der flachen Hand auf den Kopf eines 37-jährigen Fahrgasts.
Nach dem Angriff verließ der Täter den Zug. Der Geschädigte erlitt eine blutende Verletzung am Ohr und seine Kopfhörer wurden beschädigt. Zeugen, die den Vorfall beobachtet hatten, informierten zusammen mit dem Betroffenen die Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg. Dort wurden die Verletzungen dokumentiert, und der Geschädigte erhielt medizinische Hilfe in einer nahegelegenen Klinik.
In der Notaufnahme erkannte der Geschädigte den mutmaßlichen Angreifer wieder und informierte umgehend die Polizei. Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei eilten zur Klinik und konnten den Verdächtigen identifizieren, dessen Beschreibung mit den Zeugenaussagen übereinstimmte. Der 37-Jährige gestand die Auseinandersetzung und gab an, sich provoziert gefühlt zu haben.
Während der polizeilichen Maßnahmen verhielt sich der Mann verbal aggressiv und unkooperativ. Er übergab den Beamten freiwillig ein Messer, das daraufhin sichergestellt wurde. Einen Atemalkoholtest verweigerte er jedoch. Zur Beweissicherung wurden zudem Videoaufzeichnungen aus dem betroffenen Zug angefordert. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.

