Im Gelsenkirchener Hauptbahnhof haben Beamte der Bundespolizei bei einer Kontrolle am 20. Februar 2026 mehrere hundert Gramm mutmaßlicher Betäubungsmittel sichergestellt. Der 42-jährige Mann aus Werne wurde vorläufig festgenommen, und seine Wohnung wurde durchsucht.
Gegen 18:30 Uhr kontrollierten die Bundespolizisten den deutschen Staatsangehörigen. Auf die Frage nach gefährlichen oder verbotenen Gegenständen gab der Mann an, nichts dabei zu haben. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks entdeckten die Beamten jedoch einen Beutel mit einer weißen Paste sowie ein verschlossenes Tütchen mit weißen Kristallen. Aufgrund des Aussehens der Substanzen bestand der Verdacht, dass es sich um Betäubungsmittel handelt.
Ein Drogenschnelltest vor Ort ergab ein positives Ergebnis. Die ersten Wägungen ergaben etwa 215 Gramm Amphetamin und rund 9 Gramm MDMA. Der Beschuldigte wurde über die Vorwürfe informiert, belehrt und vorläufig festgenommen. Er entschied sich, keine Aussage zu machen.
Nach Rücksprache mit der Kriminalwache der Polizei Gelsenkirchen wurde eine Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen angeordnet, die von Einsatzkräften der Polizei Unna in Werne durchgeführt wurde. Während des Verfahrens wurden Lichtbilder des Mannes angefertigt und seine Fingerabdrücke genommen. Anschließend kam er in Polizeigewahrsam.
Nach Abschluss der notwendigen Maßnahmen und der Wohnungsdurchsuchung wurde der 42-Jährige aus dem Gewahrsam entlassen. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

